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VRS plant Anhebung der Ticketpreise - Keine Preiserhöhung bei Bus und Bahn!

Foto: Berthold Bronisz
KVB, Koeln, Zollstock, Hoeninger Weg

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), zu dem auch die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) gehören, plant eine Erhöhung der Ticketpreise im kommenden Jahr um 1,5 %. Die Abopreise bleiben unverändert. Die Entscheidung hierüber fällt die Verbandsversammlung des VRS, in die alle beteiligten Kommunen Vertreter*innen entsenden.

Güldane Tokyürek, Fraktionssprecherin und für die Kölner Linksfraktion in der Verbandsversammlung des VRS, dazu:

„Mit Bus und Bahn zu fahren, ist in Köln bereits jetzt zu teuer. Es darf keine weiteren Preiserhöhungen geben! Gerade jetzt, nachdem durch die Coronapandemie die Fahrgastzahlen eingebrochen sind, muss der ÖPNV attraktiver werden und nicht noch teurer.

DIE LINKE hat die Preiserhöhungen in den letzten Jahren abgelehnt und wird auch diesem Beschluss nicht zustimmen.

Wir müssen den ÖPNV wieder bezahlbar machen, damit die Leute vom Auto auf Busse und Bahnen umsteigen. Deshalb setzen wir uns für ein 365 €-Ticket im VRS-Gebiet ein. Unser mittelfristiges Ziel ist, den ÖPNV für die Nutzer kostenfrei zu machen.“

Der VRS sollte eigentlich am 23.9. tagen. Die Sitzung wurde jedoch auf den 7.10. verschoben. Güldane Tokyürek dazu:

„Es wird kein Zufall sein, dass die Sitzung des VRS verschoben wurde und nun erst nach der Bundestagswahl stattfinden soll. Gegenüber Kunden und Wählern ist das ein sehr unehrliches Vorgehen.“

Basis unserer Arbeit: Das Kommunalwahl-programm 2020