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Schwarz-Grün will HGK konstruktive Geschäftspolitik verbieten!

Zur Ablehnung eines Antrages von DIE LINKE und SPD, die Firma GoodMills dabei zu unterstützen, die Ellmühle und die dazugehörenden 50 Arbeitsplätze in Köln fortzuführen, erklärt der Fraktionssprecher Jörg Detjen:

„Das städtische Hafenunternehmen HGK bemüht sich, der Ellmühle eine neue Perspektive zu ermöglichen und bietet der Firma GoodMills 17.000 Quadratmeter im Niehler Hafen an. Da mischt sich Schwarz-Grün ein und will das unterbinden, wie man den Äußerungen des Grünen Jörg Frank entnehmen konnte. Ein arrogantes und absolut unübliches Verfahren! Denn in die laufenden Kundengeschäfte der städtischen Unternehmen mischt sich der Stadtrat normalerweise nicht ein. Hier werden industriefeindliche Signale ausgesendet, die Kölns Arbeitnehmerschaft teuer zu stehen kommen!

Seit 1964 wird die Ellmühle für industrielle und hafenlogistische Zwecke genutzt. Für DIE LINKE unverständlich und kurzsichtig, dass es dafür in Köln nun keinen Standort mehr geben soll.

Jörg Detjen ist auch Mitglied des Aufsichtsrates der Stadtwerke Köln GmbH und damit des Dachkonzerns der HGK. Er sieht die Ratsmitglieder auch in der Pflicht, Sorge für eine erfolgreiche Geschäftspolitik der städtischen Töchter zu tragen:

„Der Vorstand der HGK soll sich von der Kakofonie von CDU und Grünen nicht beirren lassen und die Verhandlungen mit der Firma GoodMills um den Standort fortsetzen. Die Ellmühle ist seit vielen Jahren ein wichtiger Kunde der HGK. Deshalb ist es für eine erfolgreiche Geschäftspolitik unverzichtbar, diesem Kunden konstruktive Angebote für einen Standort in Köln zu unterbreiten.“

Jörg Detjen weiter: „Mühlenbetriebe sind seit Jahrhunden an Binnenhäfen angebunden. Die Firma GoodMills hat bis heute noch Mühlenbetriebe in den Häfen von Hamburg, Berlin, Frankfurt und Mannheim angesiedelt. Die Kölner Häfen brauchen das traditionelle Unternehmen vor Ort.“

Basis unserer Arbeit: Das Kommunalwahl-programm 2020

Hans Günter Bell