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Mehr Freiraum für die Kalker Hauptstraße in Köln-Kalk

Foto: Nile auf Pixabay

Die Bezirksvertretung Kalk beschloss auf ihrer Sitzung am 10.06. auf Antrag von SPD und DIE LINKE, dass die Kalker Hauptstraße zwischen Kapellenstraße und Kalk-Mülheimer-Straße vom Autoverkehr inklusive der angrenzenden Parkplätze weitestgehend befreit werden soll.

Fraktionssprecherin Güldane Tokyürek freut sich:

„Der öffentliche Raum muss zu einem Ort werden, wo man sich gerne aufhält und anderen Menschen begegnet. Dafür stehen wir stadtweit und in den Bezirken. Die Innenstadt und die Bezirkszentren sollen möglichst autofrei werden. Das geschieht nun Schritt für Schritt – und Kalk ist ein sehr guter Anfang!“

Das massive Ungleichgewicht bei der Flächenverteilung – zwei Drittel Auto/Lkw zu einem Drittel für den Umweltverbund (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) – muss in Balance gebracht werden. Eine gerechte, ressourcenschonende und sinnvolle Verteilung minimiert Flächen für den fließenden und ruhenden motorisierten Verkehr und schafft angemessenen und sicheren Platz für Fuß- und Radverkehr. Breitere Fußwege, mehr Abstellanlagen für Räder, mehr Bäume, Pflanzbeete und Sitzgelegenheiten, all das verbessert die Aufenthaltsqualität deutlich.

Heinz Peter Fischer, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE in der BV Kalk erläutert:

„Die Kalker Hauptstraße hat ihre überregionale Bedeutung längst verloren und ist die Schlagader des Stadtbezirks. Leider wird diese durch den Durchgangsverkehr ständig verstopft, was zu Fuß Gehende und Radfahrende abschreckt. Niemand hält sich dort wirklich gerne auf. Das wirkt sich auch negativ auf den Umsatz der Einzelhändler im Bezirkszentrum aus.“

Auch der Beschluss des Verkehrsausschusses am 08.06. zum überdimensionierten und viel zu autofreundlichen Umbau der Kreuzung Kalker Hauptstraße / Kalk-Mülheimer-Straße wurde durch die Kalker Initiative zumindest vorläufig gestoppt.

Tokyürek weiter:

„Es macht doch keinen Sinn, eine dreispurige Autofahrbahn zu planen, wenn zu Fuß Gehende und Radfahrende nicht genug Platz haben. Fußverkehr, Rad und ÖPNV nutzen den begrenzten Verkehrsraum deutlich effektiver aus, als das Auto. Deshalb müssen wir diese umweltfreundlichen und sozialeren Verkehrsträger bevorzugen.“


Basis unserer Arbeit: Das Kommunalwahl-programm 2020