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Hubschrauberstation gegen Ratswillen in Teilbetrieb - Anflüge des Kalkbergs beenden, Alternativen vorlegen!

Die unfertige Hubschrauberstation auf dem Kalkberg wird laut Presseberichten bereits teilweise genutzt. Regelmäßig wird demnach die Station angeflogen, um von dort aus Notarzteinsätze durchzuführen. Für die Station gilt jedoch seit 2015 ein Baustopp, den der Rat zuletzt im März 2018 bestätigte.

Heiner Kockerbeck, Mitglied des Rates und für DIE LINKE im Bauausschuss, dazu:
"Stadtdirektor Keller versucht, unter der Hand den Kalkberg als Landeplatz zu etablieren. Zur Betriebsstation wäre dann der Schritt nicht mehr weit. Wir fordern den Stadtdirektor auf, diese Tricksereien zu beenden und dem erklärten Willen des Rates zu folgen. Der Rat hat einen Stopp für das Hubschrauberprojekt auf dem Kalkberg verhängt. Das schließt auch eine Teilinbetriebnahme aus!“

Der Kölner Rat hatte den Stopp verhängt wegen der Lärmbelastung der umliegenden Bevölkerung und wegen der wachsenden Bedenken über die Eignung der Industriehalde Kalkberg. Die Baumaßnahmen auf dem Kalkberg, dessen Kern als „puddingartig“ beschrieben wird, gefährdeten dessen Standsicherheit so, dass eine millionenschwere Haldenstabilisierung notwendig wurde.

Der Rat hatte die Verwaltung mit der Suche nach geeigneten Alternativstandorten für die Hubschrauberbetriebsstation beauftragt. Bislang hat der Stadtdirektor jedoch noch keine Alternativen vorgelegt und damit den Auftrag nicht erfüllt.

Jörg Detjen, Sprecher der Fraktion DIE LINKE, hierzu:
„Es gibt im Rat eine erkennbare Mehrheit gegen den Kalkberg. Wenn Stadtdirektor Dr. Keller noch keinen realen Alternativstandort vorzuweisen kann, muss weiter gesucht werden. Wir halten es für angebracht, dass Oberbürgermeisterin Reker den Stadtdirektor anweist seine Anstrengungen zu erhöhen. Falls die Stadt Köln keinen Standort bereitstellen kann, dann muss die Kernträgerschaft an eine Kommune in der Region abgegeben werden. Das Thema Kalkberg ist out.“


Offene Linksfraktion

DIE LINKE im Kölner Rat lädt alle Menschen ein, sich für eine solidarische Stadt zu engagieren und sich aktiv an der Fraktionsarbeit zu beteiligen: Jeden Mittwoch um 18:00 Uhr trifft sich der Mittwochskreis im Rathaus - Spanischer Bau, Rathausplatz 1, Raum B26. Hier kommen unsere Mandatsträger*innen im Rat, in den Ausschüssen und in den Bezirksvertretungen mit allen Interessierten zusammen, um über aktuelle Themen und mögliche Anfragen und Anträge zu diskutieren.

Im Fraktionsstatut ist die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Mittwochskreises geregelt.

ANSPRECH-PARTNER*INNEN

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Verantwortlich für die Ausschüsse Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/ Vergabe/ Internationales (AVR), Gesundheit, Jugendhilfe, Schule und Weiterbildung, Soziales und Senioren,  Wahlprüfung.

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Verantwortlich für die Ausschüsse Anregungen und Beschwerden, Hauptausschuss, Kunst und Kultur, Sport, Umwelt und Grün sowie für die Bezirksvertretungen I bis IX.

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Wilfried Kossen

Verantwortlich für die Ausschüsse Bauen, Finanzen, Liegenschaften, Rechnungsprüfung, Stadtentwicklung, Verkehr, Wirtschaft.

+49 (0)221 221-27840
wilfried.kossen@stadt-koeln.de