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Anfrage Sachstandsbericht Kölner Versicherungsgewerbe

Die Lage im Kölner Versicherungsgewerbe entwickelt sich von Tag zu Tag dramatischer. Verabschiedete der Kölner Stadtrat noch am 22. Juni 2006 eine Resolution zum Erhalt der Arbeitsplätze bei der Allianz, droht nun auch der Gerling-Konzern mit Entlassungen und einer Betriebsverlagerung.

Die DKV spricht davon, bundesweit Arbeitsplätze abzubauen. Scheinbar befindet sich das Versicherungsgewerbe in einer gesamteuropäischen Umstrukturierung. Die Machtspiele von Vorständen der Versicherungskonzerne sollen auf Kosten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgetragen werden. Hatte der Allianz-Konzern in 2005 eine Rendite von 9 Prozent und einen Gewinn von 4,4 Milliarden Euro, strebt der Konzern den Abbau von 5.000 Arbeitsplätzen und eine Rendite von 12 Prozent mit einem Gewinn von ca. 6,5 Milliarden Euro an.

ie Konzernvorstände planen in Manchester-Kapitalismus-Manier rücksichtslos die Zerstörung von tausenden sozialer Lebensläufe. Wir bitten die Verwaltung, folgende Fragen zu beantworten und darüber hinaus Bericht zu erstatten, z.B. in Form eines Sachstandsberichtes über das Kölner Versicherungsgewerbe und die bundesweiten Auswirkungen.

Dabei können dann die folgenden Fragen beantwortet werden, gegebenenfalls im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung des Hauptausschusses:

1. Bereits im September 2005 kündigte Allianz-Chef Michael Diekmann ?eine große Reform des Konzerns? an. Die Financial Times Deutschland sprach von ?Generalumbau mit Einsturzgefahr?. Seit wann ist der Verwaltung bekannt, dass sich die Lage im Versicherungsgewerbe dramatisch entwickelt und was hat sie im letzten Jahr unternommen?

2. Oberbürgermeister Schramma und der Beigeordnete Walter-Borjans wollen sich mit dem Allianz-Chef Michael Diekmann treffen. Was hat dieses Gespräch ergeben? Wie sieht die weitere Konzernstrategie aus? Warum will Vorstandschef Diekmann auf einen Standort Köln ganz verzichten?

3. Wie sieht die Lage auf dem Kölner Versicherungsmarkt insgesamt aus? Welche Versicherungen haben eine Niederlassung in Köln, wo werden Arbeitsplätze abgebaut, wie sieht deren Zukunftsperspektive aus? Wie hat sich das Gewerbesteueraufkommen in der Branche Banken/Versicherungen, die die Verwaltung gesondert auswerfen kann, seit dem Jahre 2000 entwickelt und welche Einbrüche werden durch die Umstrukturierungen prognostiziert?

4. Der Presse war zu entnehmen, dass die Verwaltung bereits seit längerer Zeit Gespräche über den Standort des Gerling-Konzerns führt. Seit wann werden diese Gespräche geführt und wie ist der Sachstand?

5. Mit guten Worten und wirtschaftspolitischen Hilfsmaßnahmen sind den Begierden der Versicherungsvorstände nicht mehr zu begegnen. Wie sehen das der Oberbürgermeister und seine Verwaltung? Sollte sie nicht einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass alle gesellschaftspolitischen Kräfte gebündelt werden, um der Kahlschlagspolitik der Versicherungskonzerne, insbesondere des Allianz-Konzerns, Einhalt zu gebieten?

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