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DIE LINKE setzt Verbesserungen bei der Honorar- und Entgeltordnung für den Museumsdienst durch

Nach 9 Jahren stetigen Nachfragens und  Drängens der LINKEN, legt die Verwaltung endlich eine Entgelterhöhung für den Museumsdienst vor. Voraussetzung für eine Honorartätigkeit beim Museumsdienst Köln ist ein abgeschlossenes Studium, beispielsweise in Kunstgeschichte, Geschichte, Archäologie, Ethnologie, bildender Kunst oder Pädagogik, sowie ein sechswöchiges unbezahltes Praktikum.

Auch weiterhin wird nicht alles vergütet, denn der Zeitaufwand beschränkt sich eben nicht nur auf die Führung selbst.

Allerdings gelang es der LINKEN im Bereich des Ausfallhonorars eine wesentliche Verbesserung durchzusetzen, die schon zu den nächsten Sitzungen des AVR (16.03.) und Finanzausschusses (23.03.) eingearbeitet sein soll.

Gisela Stahlhofen kulturpolitische Sprecherin: Mit dieser Änderung haben wir direkt den folgerichtigen Schritt gemacht, wenn wir die Entgeltordnung schon mal anpassen. Die Honorare sollten so hoch sein, dass es für die Stadt als Arbeitgeberin wirtschaftlicher wäre die Mitarbeiter*innen fest anzustellen. Damit würde zum Beispiel die Krankenversicherung paritätisch vom Arbeit- (Auftrag)geber mitgetragen.

Auch wenn man im ersten Moment vielleicht denkt, hier hat die Verwaltung mal richtig zugunsten der Beschäftigten die Entgelte erhöht, so bleibt dann doch die Frage wie lange wird es bis zu einer nächsten und notwendigen Anpassung dauern?

Basis unserer Arbeit: Das Kommunalwahl-programm 2020

Hans Günter Bell