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DIE LINKE lehnt Geheimnistuerei um die Ost-West Achse ab - Die Diskussion über die Gestaltung der Ost West Achse muss öffentlich und mit den Einwohner*innen geführt werden.

Foto: Berthold Bronisz
Koeln, U-Bahn, Bahn, KVB, Buergerbeteiligung, Rathaus

Die Linke im Rat der Stadt Köln ist entsetzt, dass nun ein geheimes Gremium über die Zukunft der Ost West Achse entscheiden soll“, meint Fraktionssprecherin Güldane Tokyürek.

Dass Vorgehen von Verwaltung und KVB passt zu dem bisherigen, eher hemdsärmeligen Verfahren in der Sache:

  • Zuerst gibt es eine so genannte Bürgerbeteiligung in welcher KVB und Stadt tendenziös zu Gunsten eines Tunnels auftraten,
  • es folgte ein Beschluss des Gestaltungsbündnisses von Grün Schwarz und Volt ohne eindeutige Aussagen.
  • Jetzt soll hinter verschlossenen Türen entschieden werden.

Das ist nicht zu akzeptieren! Schwarz-Grün-Lila und Verwaltung haben augenscheinlich Angst vor den Stimmen aus der Bevölkerung. Der neue Verkehrsdezernent, Herr Egerer war angetreten, um die Verkehrswende gemeinsam mit der Stadtgesellschaft voranzutreiben.

Wenn Herr Egerer es ernst meint, mit der transparenten Verkehrswende muss er die Bildung dieses Geheimgremiums sofort unterbinden“, fordert Tokyürek.

Einwohner*innen, Pendler*innen und die Fahrgäste der KVB müssten unter den Folgen eines erneuten U-Bahn Desasters in Köln leben.  DIE LINKE. bleibt dabei:

  • Ein Tunnelbau dauert zu lange,
  • ist um ein Vielfaches teurer,
  • verursacht viel mehr Treibhausgase als eine oberirdische Variante und
  • befördert nicht einen zusätzlichen Fahrgast.

Basis unserer Arbeit: Das Kommunalwahl-programm 2020

Hans Günter Bell