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Das städtische Krankenhaus in Holweide erhalten und seine Schließung verhindern.

Uschi Röhrig, die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, hat im Rat eine Rede gehalten. Sie hat für den Antrag "Standort Holweide der Städtischen Kliniken als Regelversorger erhalten" geworben.

Hier kann man den Antrag lesen

Das hat Uschi Röhrig gesagt:

Viele Menschen kämpfen für den Erhalt „ihres“ Krankenhauses, des städtischen Krankenhauses in Holweide. DIE LINKE steht an ihrer Seite.

Grüne, CDU und Volt wollen das Krankenhaus zu einem „medizinischen Versorgungszentrum“ umwandeln. Die Folge davon ist, dass viele Fachrichtungen in Holweide nur noch ambulant erhalten bleiben.

Ambulant heißt: Wenn man behandelt wird, übernachtet man nicht im Krankenhaus. Nach der Operation geht man wieder nach Hause.

Wenn eine größere Operation erforderlich ist, wenn man im Krankenaus übernachten muss, dann muss man nach Merheim fahren.

In der Corona-Zeit haben wir gemerkt: Jedes Krankenhaus-Bett ist wichtig. Wir wollen alle Krankenhaus-Betten erhalten. Und wir wollen vor allem Betten in städtischen Krankenhäusern erhalten.

Dazu brauchen wir auch mehr in der Krankenpflege Beschäftigte. Um den Beruf attraktiver zu machen, müssen die in der Krankenpflege Beschäftigten mehr Geld bekommen.

Die Städtischen Kliniken schreiben rote Zahlen. Ein wichtiger Grund dafür ist die Art und Weise wie Krankenhäuser finanziert werden: Die sogenannten Fallpauschalen decken nicht die tatsächlichen Kosten. Und das Land Nordrhein-Westfalen kommt seiner Verpflichtung nicht nach: Unter anderem werden notwendige Großgeräte nicht finanziert. Die Städtischen Kliniken bleiben auf diesen Kosten sitzen.

Das städtische Krankenhaus in Holweide, die Menschen im Mülheim und die im Krankenhaus Holweide Beschäftigten werden zu Sündenböcken einer verfehlten Krankenhaus-Politik.

 

Der Antrag ist nicht beschlossen worden. Grüne, CDU und volt haben den Antrag abgelehnt.