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Windräder in Köln ja, wenn sie keinen Wohnungsbau blockieren

Wir haben hier einen Antrag, der eigentlich nicht falsch ist. Aber in Jubelstürme kann er uns auch nicht ausbrechen lassen. 

Es gibt in Deutschland kaum windärmere Gegenden als unsere, und das hat die Verwaltung damals auch so ähnlich beantwortet. Die AntragsstellerInnen haben es in Ihrem Antrag ja nochmals zitiert. Und wenn wir jetzt ehrlich sind, dann gab es auch im März 2017 bereits die im jetzigen Antrag erwähnten Windenergieanlagen, die explizit für schwache und mittlere Lagen konzipiert wurden und einen rentablen Betrieb auch an „windarmen“ Standorten möglich machen.

Übrigens: Für die Prüfung dieser Windenergieanlagen hat die Verwaltung damals rund 3 Jahre gebraucht. Wir gehen davon aus, dass diese der Verwaltung damals nicht unbekannt waren. Die Verwaltung schrieb aber damals auch, ich zitiere: dass „die aktuelle Suche nach neuen Wohnbauflächen die Nutzbarkeit von Flächen für Windenergieanlagen weiter einschränken und das Ergebnis zur Standortfindung aus 2005 noch weiter verkleinern wird“.

Daran hat sich bis heute überhaupt nichts geändert. Und für uns ist klar, dass wir keinen Wohnungsbau  für 3 Windräder blockieren werden!  Aber nochmals das Potential zu untersuchen, kann nicht schaden, außer, dass es MitarbeiterInnen bindet.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben im Übrigen seit Anfang dieser Diskussion  auch  auf die Möglichkeit vertikaler Rotationsachsen verwiesen, die bis in den mittleren Bereich effektiv arbeiten, aber einen erhöhten, konstruktiven Mehraufwand benötigen.

Wir werden dem Antrag zustimmen, aber bitten darum, dass die Potenziale an Dächern und Fassaden in der Stadt,  die zur Gewinnung von Energie aus Sonnenlicht geeignet sind, intensiver erschlossen werden.     

Danke für die Aufmerksamkeit!

 

 

 

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