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Zum negativen Votum des DOSB zur Olympia-Bewerbung von KölnRheinRuhr

Symbolbild ©pixabay

Trotz gescheiterter Olympiabewerbung braucht es Investitionen in den Breitensport. DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Köln nimmt das Votum der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zur Kenntnis.

Attila Gümüs, Mitglied des Rates der Stadt Köln und sportpolitischer Co-Sprecher im Rat der Stadt Köln, äußert sich dazu wie folgt: 

„Die Linke Fraktion hat frühzeitig gewarnt, dass insbesondere die Entfernungen zwischen dem olympischen Dorf und den Wettkampfstätten die Achillesferse der Bewerbung waren.“

Auch von einer herbeigeredeten Begeisterung in der „Leading City“ war nie wirklich etwas zu spüren. Trotz eines hohen Geldaufwandes für Marketingmaßnahmen. Die Kölner gucken auch angesichts der Milliardengräber Oper und Brücken zurecht kritisch auf solche interessengetriebenen Luftschlösser. Wir fühlen uns demnach bestätigt, dass viel Geld für die Olympiabewerbung zum Fenster rausgeschmissen wurde. Dieses Geld darf nun nicht im Haushalt eingespart werden. 

Attila Gümüs fordert: 

„Der selbsternannte „Sportoberbürgermeister“ muss nun einen Plan B präsentieren, welcher der „Sportstadt Köln“ würdig ist. Die Stadtgesellschaft erwartet trotz der gescheiterten Olympiabewerbung Investitionen in den Breitensport, um den riesigen Investitionsstau abzubauen. Da darf es keine Ausreden geben.“ 

Alles auf die Karte „Olympia“ gesetzt zu haben, war blauäugig. 

Denis Badorf, Mitglied im Sportausschuss und ebenfalls sportpolitischer CoSprecher, ergänzt und kündigt an: 

„Nun können wir endlich zur Sacharbeit zurückkehren. Wir brauchen eine echte Offensive für den Breitensport! Unsere Fraktion wird nun daran arbeiten, in den nächsten Wochen einen geeigneten Vorschlag vorzulegen.“

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