Sport und Nachhaltigkeit

Jörg Detjen

Ein gemeinsamer Antrag von Grünen, CDU, SPD, Die Linke, FDP, Volt und der Ratsgruppe Klimafreunde & Gut wollte, dass die Stadt das Positionspapier „Sport gehört in die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie“ unterzeichnet. Er wurde gegen die Stimmen der AfD beschlossen. Die Linke hatte das vorgeschlagen.

Unter Federführung der Bundesregierung werden alle vier Jahre die deutschen Nachhaltigkeitsziele überarbeitet, die sich auf die 17 Sozialen Entwicklungsziele (SDGs) der UN beziehen. Sport und Bewegung sind weder in diesen globalen Nachhaltigkeitszielen noch in den bundesdeutschen Definitionen und den über hundert Konkretisierungen enthalten.

Mit der Unterstützung dieses Positionspapiers unterstützen wir auch eine Kernaussage: „Nicht zuletzt leistet der Sport einen wesentlichen Beitrag zum gesunden Wohlergehen." Er stärkt auch die soziale Gerechtigkeit.

Bewegung und Sport sind unmittelbar nachhaltig, nicht nur für den Einzelnen, sondern für die gesamte Gesellschaft. Im Sportausschuss bemühen wir uns, sektorübergreifend und nachhaltig zu handeln. Wir setzen uns für Sportstätten ein, die vielfältig genutzt werden können; für unterschiedliche Sportarten; aber auch für unterschiedliche Personengruppen, z.B. Schülerinnen und Schüler, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung.

Die kommunalen Mittel sind begrenzt. Eine Eintrittskarte ins Schwimmkarte wird mit 7 Euro bezuschusst. Dieser Betrag ist allerdings im Gegensatz zur Hochkultur wie einer Opernkarte überschaubar ist.