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Sozialausschuss empört sich über Schreiben des Landes NRW zu Essensausgabe Viele in Köln praktizierte Lösungen müssen eingestellt werden

Foto: Manfred Jahreis / pixelio.de

Für Kinder, die Leistungen nach dem Bildungs-und Teilhabegesetz bekommen, fiel wegen der Coronapandemie das kostenlose Mittagessen in Kitas und Schulen weg. Auf den Kosten für die selbst zubereiteten Mahlzeiten blieben die Eltern sitzen. 

Dann regelte der Bund mit dem Sozialschutzpaket II, dass die Gelder für das Mittagessen weiter fließen können. Darauf bereitete sich die Stadt vor, indem sie Träger bat, hier kreative Lösungen zu entwickeln. Es wurden verschiedene Modelle entwickelt, von Mittagessenlieferungen über Gutscheine bis hin zu Essenspaketen, die gebracht wurden und so einen regelmäßige Kontakt zu den Kindern herstellten.

Nun hat das Arbeitsministerium die Abgabe von Gutscheinen und Essenspaketen in einem Schreiben untersagt (im Anhang).

Dazu erklärt Jörg Detjen, Fraktionssprecher der LINKEN:

„Ich bin total empört über die Landesregierung! Sie sollte unbürokratisch dafür sorgen, dass die Bundesgelder nun schnell bei den betroffenen Kindern und Jugendlichen ankommen. Stattdessen wirft sie den Praktikern vor Ort Knüppel zwischen die Beine!

Jörg Detjen weiter:

„In jeder Kita und jeder Schule ist die Situation anders. Manche Caterer sind mit der Essensauslieferung überfordert. Für Einrichtungen mit wenigen betroffenen Kindern macht die Zubereitung von nur wenigen Essen keinen Sinn. Deshalb müssen individuelle Lösungen her, die Schulen und Kitas am besten selber planen können. Doch diese Kölner Lösung hat das Land nun unmöglich gemacht. Die Kinder müssen das ausbaden, wenn die Mittagessenversorgung erst in einigen Monaten oder gar nicht kommt.“

Abschließend erklärt Jörg Detjen:

In der Sozialausschusssitzung heute gab es viele Stimmen, die diese Landesentscheidung ebenfalls kritisierten. Nun müssen wir geschlossen Druck auf die Landesregierung ausüben, diese unsinnige Anweisung wieder aufzuheben.“


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