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Rechnungsprüfungsamt soll Verzögerung der Bühneneröffnung aufklären

Zum Beschluss in der gestrigen Hauptausschusssitzung, zum jetzigen Zeitpunkt kein Gutachten zur Klärung offener Fragen zu beauftragen, erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und kulturpolitische Sprecherin der LINKEN, Gisela Stahlhofen: "Ein Gutachten vom wem auch immer zum jetzigen Zeitpunkt würde das bewirken, was die FDP vorgeblich bekämpfen will: Eine nochmals deutliche Verzögerung der Wiedereröffnung von Oper und Schauspiel. Damit der Gutachter arbeiten kann, müssten ihm eine Vielzahl an Akten zur Verfügung gestellt werden; Akten, die zur weiteren Planung und Durchführung auf der Baustelle gebraucht werden."

Gisela Stahlhofen führt weiter aus: "Zu einem späteren Zeitpunkt soll das Rechnungsprüfungsamt die Vorgänge prüfen. Warum sollte die Stadt dieses ureigene kommunale Instrument der Transparenz und Nachsteuerung nicht benutzen? Das Geld für einen externen Gutachter können wir besser anlegen. DIE LINKE erhofft sich vom RPA auch Aufklärung über das Verhalten einzelner Firmen. Eventuell müssen diese Erkenntnisse zukünftig schon bei der Vergabe berücksichtigt werden."

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