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Rattenplage in der Wohnsiedlung Am Kölnberg bekämpfen!

Bild von ivabalk auf Pixabay

Auf Initiative der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Köln wird sich der Gesundheitsausschuss am heutigen Dienstag in einer Aktuellen Stunde mit der Rattenplage in der Wohnsiedlung „Am Kölnberg" befassen.

Dazu erklärt Güldane Tokyürek, Vorsitzende der Fraktion:

„In Presseberichten ist von einer Rattenplage Am Kölnberg die Rede. Die Ratten werden durch nicht ordnungsgemäß entsorgte Abfälle angezogen. Ursächlich für diese nicht ordnungsgemäße Entsorgung ist die bauliche Situation in den Hochhäusern. Statt mit skandalisierenden Berichten die Menschen zu stigmatisieren und zu beschämen, sollte alles Erforderliche unternommen werden, die Lebensbedingungen der Bewohner*innen zu verbessern."

Die Fraktion DIE LINKE fordert die Oberbürgermeisterin auf, zu einem Runden Tisch einzuladen. An diesem Runden Tisch sind zu beteiligen:

  • die sozialen Einrichtungen und Initiativen im Stadtteil;
  • die zuständigen Ämter der Stadtverwaltung;
  • die Wohnungsverwaltungen der Wohnanlage Am Kölnberg.

An diesem Runden Tisch müssen die aktuellen und grundsätzlichen Probleme der Wohnanlage Am Kölnberg erörtert werden; es müssen die Konzepte der sozialen Einrichtungen und Initiativen im Stadtteil beraten und konkrete Maßnahmen vereinbart werden.

„Die Stadt Köln muss im Interesse der Menschen sofort aktiv werden. Bei dem Runden Tisch müssen natürlich auch die Anwohner*innen selbst zu Wort kommen. Als Expert*innen in eigener Sache sollen sie ihre Wünsche einbringen, wie ihr Wohnumfeld zu verbessern ist",

ergänzt Heiner Kockerbeck, Vorsitzender der Fraktion.

Uschi Röhrig, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion, weist auf die besondere Gefährdung hin, die von Ratten ausgeht:

„Die Rattenplage gefährdet die Gesundheit der Bewohner*innen des Kölnbergs. Ratten können viele Infektionskrankheiten übertragen. Insbesondere in der aktuellen Pandemiesituation muss dieser Gefahr mit besonderer Aufmerksamkeit begegnet werden. Die Stadt hat angekündigt, die öffentlichen Bereiche zu begehen. Das reicht in keiner Weise aus. Die Wohnungseigentümer müssen in die Pflicht genommen werden, entschieden gegen die akute Rattenplage vorzugehen."


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