Protestaktion auf dem Deutsche-Welle-Gelände DIE LINKE will erschwinglichen Wohnraum, kein Luxusghetto!
Gestern war der Investor Paul Bauwens-Adenauer in Feierlaune: Er kann bei der Bebauung des früheren Deutschen Welle-Geländes noch mehr Spekulationsgewinn erzielen. Denn die Stadtverwaltung genehmigt ihm eine Ausnahme vom Kölner Kooperativen Baulandmodell. Statt 30 % Sozialwohnungen zu bauen muss er lediglich 10 % preiswerten Wohnraum schaffen.
Damit ist DIE LINKE nicht einverstanden, ebenso wie die Mieterinitiative „Recht auf Stadt“. Um das den Spekulanten auch mitzuteilen, protestierten gestern Aktivisten bei strömenden Regen vor dem festlich geschmückten Empfang des Investors. Der aber wollte sich die glänzende Fassade der Veranstaltung nicht durch unangenehme Wahrheiten ruinieren lassen. So wurden die friedlich Protestierenden von der eilig herbeigerufenen Polizei auf die Straße verdrängt. Was diese nicht davon abhielt, den Ankommenden weiter unmissverständlich klarzumachen, was sie von den Bauplänen halten: Nichts!
Die Internetzeitung report-k war vor Ort und <link www.report-k.de/Koeln/Koelnaktuell/Deutsche-Welle-Gelaende-Kritik-an-Aushebelung-des-kooperativen-Baulandmodells-51316 - external-link-new-window "Öffnet einen externen Link in neuem Fenster">berichtet</link> über die Aktion:

