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Oper und Schauspiel - eine unendliche (Bau-)Geschichte

Schauspiel Raimond Spekking CC BY-SA 4.0 via Wikimedia-Commons

Am Dienstag den 26.01. stellte der technische Betriebsleiter der Bühnen und ehemalige Baudezernent Streitberger den derzeitigen öffentlichen Stand der Bauplanungen und der Kostenentwicklung zuerst der Presse und dann der Politik im Kulturausschuss vor.

Die reinen Baukosten betragen nach neuer Berechnung beim Eintritt aller Risiken 644 Mio. Euro. Nimmt man die Finanzierungskosten (260 Mio.) und die Kosten für Ausweichspielstätten hinzu (bislang 113 Mio.), ist die Grenze von einer Milliarde Euro überschritten.

Fraktionssprecher und baupolitischer Sprecher Heiner Kockerbeck dazu:

Am Projekt Oper und Schauspiel zeigt sich in extremer Weise, wohin der frühere Personalabbau in der städtischen Bauverwaltung bis heute geführt hat. Die Stadt darf sich nicht länger von Baukonzernen abhängig machen. Sie braucht wieder eine größere Zahl von eigenen qualifizierten Ingenieuren und Architekten. Nur so gelingt eine hohe Qualität der Kontrolle von Planung und Ausführung bei den vielen städtischen Bauprojekten. Auch Baugenehmigungen können dann schneller bearbeitet werden. Köln braucht auch beim Bauen einen Kurswechsel, sozusagen eine ‚Bauwende‘. Es muss mehr in sein eigenes Personal investieren.“

Jörg Kobel, der kulturpolitische Sprecher der Fraktion befürchtet:

Das viele Geld, das hier in Beton investiert wird, darf an anderer Stelle nicht fehlen. Das Schauspiel und die Oper sind nur Synonyme für die Künstlerinnen, an deren zukünftigen Engagements gespart werden muss, weil das Geld in Neuplanungen und Rückbau geflossen ist. Gerade in der jetzigen Zeit nimmt man der schwer gebeutelten Kulturszene hier auch noch die zukünftigen Perspektiven.“

Tatsächlich wird die erneute Kostenerhöhung zu einer weiteren Erhöhung des Betriebskostenzuschusses der Bühnen in den nächsten 40 Jahren führen müssen, der mit laufenden Einnahmen nicht gedeckt werden kann. Auch gibt es weder eine Absichtserklärung noch eine Grundsatzvereinbarung, die garantieren, dass es deswegen keine Kürzungen im künstlerischen oder anderen Bereichen des städtischen Haushaltes geben wird.


Offene Linksfraktion

DIE LINKE im Kölner Rat lädt alle Menschen ein, sich für eine solidarische Stadt zu engagieren und sich aktiv an der Fraktionsarbeit zu beteiligen: Jeden Mittwoch um 18:00 Uhr trifft sich der Mittwochskreis im Rathaus - Spanischer Bau, Rathausplatz 1, Raum B26. Hier kommen unsere Mandatsträger*innen im Rat, in den Ausschüssen und in den Bezirksvertretungen mit allen Interessierten zusammen, um über aktuelle Themen und mögliche Anfragen und Anträge zu diskutieren.

Im Fraktionsstatut ist die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Mittwochskreises geregelt.

ANSPRECH-PARTNER*INNEN

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Linksfraktion

Andrea Kostolnik

Verantwortlich für die Ausschüsse Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/ Vergabe/ Internationales (AVR), Gesundheit, Jugendhilfe, Schule und Weiterbildung, Soziales und Senioren,  Wahlprüfung.

+49 (0)221 221-27842
andrea.kostolnik@stadt-koeln.de

 

HP Fischer

Verantwortlich für die Ausschüsse Anregungen und Beschwerden, Hauptausschuss, Kunst und Kultur, Sport, Umwelt und Grün sowie für die Bezirksvertretungen I bis IX.

+49 (0)221 221-27844
heinzpeter.fischer@stadt-koeln.de

 

Wilfried Kossen

Verantwortlich für die Ausschüsse Bauen, Finanzen, Liegenschaften, Rechnungsprüfung, Stadtentwicklung, Verkehr, Wirtschaft.

+49 (0)221 221-27840
wilfried.kossen@stadt-koeln.de