Linke wird keinem Pachtvertrag über die Gleueler Wiese zustimmen
Nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster zum Bebauungsplan für den Ausbau des Geißbockheims bekräftigt die Kölner Linksfraktion ihre klare Ablehnung einer Bebauung der Gleueler Wiesen. Das Urteil kann zu den Akten gelegt werden, da es inzwischen eine verhandelte Lösung im Ausbau-Streit gibt. Ratsmitglied Attila Gümüs rät:
„Verwaltung, FC aber vor allem die Ratsparteien sollten ihren Fokus auf die Umsetzung der im Juli 2026 und im Jahr 2024 getroffenen Kompromisse richten, statt die Dauerdiskussion wieder zu eröffnen, die nie beendet werden wird.“
Der Rat beschloss 2024 einen Kompromiss, der dem 1. FC Köln den Bau seines Leistungszentrums ermöglicht und gleichzeitig vorsieht, die Gleueler Wiesen unangetastet als öffentliche Grünfläche zu erhalten. Vor der Sommerpause passte der Rat diesen Kompromiss an Denis Badorf als Sachkundiger Bürger im Sportausschuss ergänzt:
„In der letzten Ratssitzung wurde eine gute Lösung mit und für den FC und die kleineren Vereine gefunden. Dazu steht zumindest Die Linke weiterhin. Für einen Pachtvertrag über die Gleueler Wiese stehen wir unter keinen Umständen zur Verfügung!“
Ratsmitglied Attila Gümüs abschließend:
„Wenn der FC in Zukunft weiteren Bedarf hat, sind wir zu erneuten Gesprächen bereit, nur nicht über die Gleueler Wiese. Wir werden die Gleueler Wiese nicht opfern. Unser Vorschlag bleibt, sie als Stiftungskapital in eine «kommunale Stiftung Gleueler Wiesen» einzubringen mit dem Stiftungszweck des dauerhaften Erhalts und der Sicherung vor baulicher Nutzung.“

