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Lehren aus dem Sessionsbeginn für die Weihnachtsmärkte ziehen: Zahl der Besucher*innen bei Veranstaltungen begrenzen

Foto: SatyaPrem auf Pixabay

Die Bilder vom Beginn der Karnevalssession in Köln gestern sorgten für viel Kritik im Rest Deutschlands. Auf dem Alter Markt und dem Heumarkt feierten am 11.11. Menschen trotz hoher Inzidenzzahlen ohne Maske und ausreichenden Abstand.

Heiner Kockerbeck, Sprecher der Fraktion, erklärt hierzu:

„Feiern ohne Abstand darf sich in der aktuellen Situation nicht wiederholen. Es wäre ratsam gewesen, die Zahl der Feiernden auf den Plätzen zu begrenzen, wie z. B. in Mainz. Auch sollten wir über eine Voranmeldung nachdenken, um die Zahl der Besucher*innen steuern zu können. So müssten auch keine überzähligen Besucher*innen abgewiesen werden, was nur zu Frustration und Aggression führt. Insgesamt ist die Frage, ob es überhaupt ratsam ist, Großveranstaltungen zuzulassen.“

Auf den Plätzen durfte nur mitfeiern, wer geimpft oder genesen ist. Das stellt eine kommunale Verschärfung der in Nordrhein-Westfalen geltenden Regeln dar. Das Land hingegen erlaubt es auch Menschen mit einem negativen Testergebnis mitzufeiern.

Heiner Kockerbeck ergänzt:

„Köln sollte die laxen nordrhein-westfälischen Regeln noch weiter verschärfen. Angesichts der Impfdurchbrüche sollten auch Geimpfte und Genesene einen negativen Test vorlegen müssen, um dabei zu sein. In der momentanen Situation, in der Intensivstationen sich füllen, wäre alles andere unverantwortlich.“

Basis unserer Arbeit: Das Kommunalwahl-programm 2020