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Kalkberg als Hubschrauberstation endgültig aufgeben!

von Heiner Kockerbeck gehaltene Rede anlässlich des Antrags der Fraktion DIE LINKE., der Gruppen BUNT und GUT und von RM Wortmann (Freie Wähler Köln) betreffend "Kalkberg als Hubschrauberstation endgültig aufgeben!"

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
sehr geehrte Damen und Herren,

seit Dezember liegt dem Rat eine Beschlussvorlage zur angeblich "nutzungsunabhängigen" Sanierung des Kalkbergs vor, die doch in Wahrheit eine Sanierung vorsieht, die auch eine Hubschrauberstation dort oben möglich machen soll.

Am 19.12. wurde die Vorlage kurz vor der Ratssitzung von der Tagesordnung genommen, im Februar wieder und heute erleben wir das gleiche Spiel zum dritten Mal. Deutlich wird: Das Vertrauen zwischen Verwaltung und Rat, aber auch weiter Teile der Kölner Bevölkerung zur Verwaltung und Rat ist gestört.

Die Sanierung der Sondermülldeponie in Buchforst wird erst gelingen, wenn endlich der Grundsatzbeschluss gefallen ist, dort keine Hubschrauberstation zu bauen. Ohne diese nötige Klärung wird es ständig Misstrauen geben, ob die Sanierung nicht überdimensioniert ist, weil der Berg die Last tonnenschwerer LKWs zur Anlieferung von Treibstoff und das Gewicht der Stationsgebäude tragen soll.

Niemand wird im Übrigen garantieren können, dass diese Sanierung auch nur 10 Jahre überdauert, ohne dass erneut unter hohen Kosten nachgebessert werden muss. Deshalb fordern wir den Rat auf, heute endlich Klarheit zu schaffen und den Abschied vom Hubschrauberprojekt an diesem Standort zu vollziehen.

Zweitens begrüßen wir die Ankündigung der Verwaltung, mögliche Alternativstandorte nun von neuen Gutachtern prüfen zu lassen, in flugtechnischer und flugrechtlicher Hinsicht. – Besser als eine Mitteilung wäre eine Beschlussvorlage gewesen und in die Beratungsfolge hätte auch der Bauausschuss gehört, aber es gibt offenbar einen Sinneswandel in der Verwaltung zum Kalkberg und den begrüßen wir sehr.

Jedoch halten wir die Basis einer Prüfung von lediglich drei Standorten für zu schmal, um zu zuverlässigen Ergebnissen zu kommen. Neben den Standorten am Flughafen Köln/Bonn, Klinikum Merheim und Kurtekotten wurden in der Vergangenheit eine Reihe weiterer Standorte zu Recht diskutiert und geprüft. Zumindest das neue Parkhaus auf dem Messegelände sollte hier aufgenommen werden.

Drittens möchten wir, dass die Verwaltung sicherstellt, dass bis zur Inbetriebnahme der endgültigen Hubschrauberbetriebsstation die bisherige Lösung Flughafen Köln/Bonn bestehen bleiben kann. Für DIE LINKE ist diese Lösung im Übrigen durchaus einer der Favoriten:

Der Flughafen ist nicht wirklich ein Übergangsstandort, als der er häufig dargestellt wird. Der Hubschrauber „Christoph Rheinland“ ist seit seiner Indienststellung 1987 am Flughafen stationiert. Das sind dreißig Jahre erfolgreicher Einsätze!

Der zweite Hubschrauber, Christoph 3, ist im April 2008 vom Klinikum Mehrheim an den Flughafen gezogen. Das sind nun auch schon zehn Jahre.

Meine Damen und Herren, der Flughafen hat bewiesen, dass er als Standort für beide Hubschrauber geeignet ist. Die notwendigen Einrichtungen für den Betrieb der Hubschrauber sind ebenfalls vorhanden. Belassen wir die Hubschrauber doch dort!

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