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Für einen RRX-Halt in Mülheim

Michael Weisenstein

Rede in der Ratssitzung am 16.12.2014

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren, Mülheim wird in den nächsten Jahren stark wachsen. Im Süden Mülheims werden mehrere tausend neue Wohnungen gebaut. Es werden Arbeitsplätze entstehen.

Nach wie vor ist nicht klar, was auf dem Güterbahnhofgelände geschehen wird. Es kann aber auch davon ausgegangen werden, dass hier Menschen arbeiten. Mehr Bewohner/innen und mehr Arbeitsplätze bedeuten auch mehr Verkehr, mehr Ein- und Auspendler.

Wenn die Ziele von Mobil 2025 erreicht werden sollen, nämlich dass 60% der Verkehre im Umweltverbund abgewickelt werden, muss der öffentliche Nah- und Fernverkehr verbessert werden.

Der RRX wird ein attraktives Verkehrsmittel in der Region. Dieses Verkehrsmittel kann helfen, Pendler zwischen Rhein und Ruhr vom Auto in den Zug zu bekommen. Der Mülheimer Bahnhof ist heute ein wichtiger Verbindungspunkt zwischen lokalem und regionalem Verkehr.

Fährt der RRX ohne Halt durch Mülheim, wird der Mülheimer Bahnhof an Bedeutung verlieren. Die Folge:

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Viele Mülheimer/innen und Mülheimer werden mit dem Auto zur Arbeit nach Düsseldorf oder ins Ruhrgebiet fahren.

Viele Menschen, die in Mülheim und den angrenzenden Stadteilen arbeiten, in Leverkusen, in Düsseldorf oder Essen wohnen, werden den Weg zu ihrer Arbeitsstelle mit dem Auto machen.

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Sehr geehrte Damen und Herren, Herr Oberbürgermeister, liebe Antragsteller/Innen, Ihre Parteifreunde tragen in Düsseldorf und in Berlin Regierungsverantwortung. Nutzen Sie ihren Einfluss und überzeugen Sie Ihre Kolleg/innen von der Notwendigkeit eines Haltes für den RRX in Köln Mülheim.

DIE LINKE unterstützt den vorliegenden Antrag sehr gerne.

Vielen Dank.

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