Fraktion übt Solidarität mit den Beschäftigten der Sparkassen-Informatik

Heute protstierten die Angestellten der Sparkassen-Informatik gegen den geplanten Abbau von 1.400 Arbeitsplätzen. Auch der Kölner Standort soll geschlossen werden. An der Protestkundgebung nahmen auch Fraktionsmitglieder teil.

Resolution zur geplanten Standortschließung der Sparkassen-Informatik (SI)

 

Die Fraktion Die Linke.Köln im Rat der Stadt Köln sowie die Kreisverbände von WASG und Linkspartei in Köln unterstützen den Protest der Beschäftigten der Sparkassen-Informatik. Die geplante Schließung des Kölner Standortes durch die Geschäftsleitung würde 480 Menschen den Arbeitsplatz kosten.

 

NRW-Finanzminister Linssen beabsichtigt, durch die Reform des Sparkassengesetzes mit der Bildung von Stammkapital Einfallstore zur Privatisierung der kommunalen Sparkassen zu öffnen. Nun soll der Personalabbau offensichtlich dafür sorgen, dass die Sparkasse noch attraktiver für potentielle Käufer wird.

 

Arbeitsplatzabbau in einem wirtschaftlich gesunden Unternehmen, um eine höhere Rendite zu erzielen, ist ein Mittel des Raubtierkapitalismus. Gerade für ein öffentliches Unternehmen ist diese Politik auf dem Rücken der Arbeitnehmer eine Schande!

 

Die Sparkasse ist ein Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge, der geschützt werden muss. Deshalb spricht sich die Fraktion Die Linke.Köln und die Kreisverbände von WASG und Linkspartei gegen die Schließung der vier SI-Standorte aus.

 

Für die Fraktion Die Linke.Köln

Jörg Detjen, Fraktionsvorsitzender

 

WASG Kreisverband Köln

Gisela Stahlhofen (Sprecherin)

Martin Nees (Sprecher)

 

Linkspartei.PDS Kreisverband Köln

Andrea Kostolnik (Sprecherin)