Fortschreibung des 2012 vorgestellten Monitoring Stadtentwicklung
Anfrage im Ausschuss für Soziales und Senioren am 1.9.2016
Im Jahr 2012 arbeitete das Amt für Stadtentwicklung und Statistik an einer neuen Form der Sozialberichterstattung, dem „Monitoring Stadtentwicklung“, und es stellte das Konzept den Fraktionen vor. Das Monitoring sollte künftig den „Lebenslagen- und Integrationsbericht“ ablösen, der 2007 vom Rat beschlossen worden war.
Das vom Fraunhofer Institut entwickelte Instrument bereitete die in Köln jährlich erhobenen Daten – zuletzt im Statistischen Jahrbuch 2015 veröffentlicht – so auf, dass stadtteilscharf die Entwicklung verschiedener Kriterien nachvollzogen werden kann. Zu Beginn wurden die Daten zu zwei Indizes zusammengefasst, nämlich Demografie und Benachteiligung. Für die Zukunft wurde auch die Entwicklung weiterer Indices angeregt, mit denen man messen kann, ob sich ein Stadtviertel positiv entwickelt hat oder Handlungsbedarf besteht.
Dazu hat DIE LINKE ein paar Fragen:
1. Seit der Präsentation des Monitoring sind mehr als dreieinhalb Jahre vergangenen, in denen nichts mehr davon zu hören war. Wieso dauert die Implementierung eines von der Verwaltung ausgewählten und für hilfreich befundenen Systems zur Interpretation von vorhandenen Daten so lange? Welche Schwierigkeiten haben sich in den vergangenen Jahren eingestellt?
2. Wann ist mit einem ersten Bericht zum Monitoring Stadtentwicklung zu rechnen?
3. Wird es künftig jährliche Fortschreibungen geben, so wie im Leitbild Köln 2020 vorgesehen?
4. Welche Indizes werden künftig Aufschluss über die soziale Entwicklung der Stadtteile geben?
5. Wie viele Stellen sind für die Weiterentwicklung der jetzt schon erhobenen Daten zu den Indizes und zur Erstellung eines Berichts vorgesehen und sind diese besetzt? Bitte berücksichtigen Sie in der Antwort auch, dass die Konzeption von 2012 auch die Entwicklung von Handlungsempfehlungen vorsieht.
Hier geht's zur Antwort der Verwaltung
