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Erneut ein Viertel der Kinder an Gesamtschulen abgewiesen: Gesamtschulen müssen in Köln mehr Gewicht bekommen

Schule Symbolbild
Kirche, Koeln, Muengersdorf, St. Vitalis, Alter Militaerring, Schule

Die Anmeldungen für die fünften Klassen der Gesamtschulen in Köln sind beendet. Die Stadtverwaltung musste einräumen, dass es auch 2019 zu wenige Plätze an dieser Schulform gibt. 733 Kinder haben dort keinen Platz erhalten. Sie müssen auf eine andere Schulform ausweichen. Bei Gymnasien, Haupt- und Realschulen haben demgegenüber Eltern und Kinder eine Garantie auf die Erfüllung ihres Schulwunsches.

Heiner Kockerbeck, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat meint dazu: "Ein Viertel der angemeldeten Kinder musste wieder an Gesamtschulen abgewiesen werden. Die Oberbürgermeisterin und das schwarz-grüne Ratsbündnis müssen endlich die Ursachen für dieses Dauerversagen der Stadt beseitigen."

Insgesamt gab es 3001 Anmeldungen an Gesamtschulen. In den Vorjahren gab es ähnlich hohe Ablehnungszahlen bei den Gesamtschulen: 960 (2018), 730 (2017) und 760 (2016). Die Stadt verweist darauf, dass sie 2019 für den Bau und die Sanierung von Schulen 176 Millionen Euro bereitstelle.

Heiner Kockerbeck fordert: "Die Stadt Köln muss mehr Geld für Gesamtschulen ausgeben. Bildung und Elternwünsche nach Gesamtschulen müssen in Köln endlich höchste Priorität bekommen."

Die Stadt hatte im Dezember bekannt gegeben, dass sie ein Ausbauprogramm für Gymnasien auflegt: Bis 2024 sollen fünf neue Gymnasien in Betrieb genommen werden. Der Grund für diese Eile ist die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9). Die Priorisierungsliste des Stadtrates für den Schulbau sieht vor, dass bis 2024 850 Plätze an Gymnasien geschaffen werden sollen. An Gesamtschulen sollen in gleichen Zeitraum 550 Plätze geschaffen werden.

"Die städtischen Planungen sehen nicht genügend Gesamtschulplätze vor. Es kann nicht sein, dass nur für die Gymnasien ein schnelles, energisches Ausbauprogramm aufgelegt wird. Das Programm muss auch für Gesamtschulen geöffnet werden", so Heiner Kockerbeck. "Es fehlen aktuell sieben Gesamtschulen in Köln und der Trend hin zu dieser sozial integrativen Schulform ist ungebrochen."

Am 14. Februar hatte die Ratsmehrheit von Grünen, CDU und FDP einen entsprechenden Antrag der Linksfraktion abgelehnt. Wenn eine Gesamtschule vier Klassen je Jahrgang aufweist, kann sie 100 Kinder im fünften Jahrgang aufnehmen. Als im vergangenen Jahr im Stadtbezirk Ehrenfeld die Gesamtschule Wasseramselweg neu startete, verdoppelte sich die dortige Anmeldezahl an Gesamtschulen von 270 (2017) Anmeldungen auf 547 (2019).


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