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DIE LINKE lehnt Alleingang der Städt. Kliniken ab - Notfallversorgung auch ohne Einschränkung des Streikrechts gewährleisten

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Heute und morgen werden u. a. die Städtischen Kliniken in Merheim und Holweide bestreikt. Dafür wollte die Gewerkschaft ver.di mehrere Stationen in den Krankenhäusern Holweide und Merheim schließen. Über eine - bei Streiks im Krankenhaus übliche – Notfallvereinbarung sollte gewährleistet werden, dass Notfälle mit der gewohnten Qualität versorgt werden. Dafür würden, wenn notwendig, geschlossene Betten wieder eröffnet und eigentlich streikendes Personal seine Arbeit antreten.

Ver.di wirft der Geschäftsführung der Städt. Kliniken nun vor, als einziges bestreiktes Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen von dieser gängigen Praxis abgewichen zu sein. Stattdessen wurde der Gewerkschaft mittels einer Einstweiligen Verfügung untersagt, die Stationen komplett zu bestreiken.

Dazu erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Uschi Röhrig:

„Meine Fraktion wird den Vorgang im Aufsichtsrat thematisieren und versuchen aufzuklären. Sollten die Vorwürfe der Gewerkschaft ver.di zutreffen, ist das kein akzeptables Verhalten für einen öffentlichen Arbeitgeber.“

Uschi Röhrig ergänzt:

„Natürlich muss die Notfallversorgung der Bevölkerung garantiert sein. Das besitzt oberste Priorität. Doch diese stand aufgrund der Notfallverordnung nie in Frage. Das beweisen die ganzen anderen Klinikstandorte in NRW, an denen das so gehandhabt wird. Würden die Notfallverordnungen nicht funktionieren, dann wären die anderen Klinikchefs verantwortungslos. Das können wir uns nicht vorstellen.“   

Der Fraktionssprecher Heiner Kockerbeck und die Fraktionssprecherin Güldane Tokyürek erklären:

„Die Städtischen Kliniken sind in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Doch das darf kein Argument dafür sein, demokratische Rechte abzuschaffen. Das Streikrecht ist für DIE LINKE nicht verhandelbar!“


Offene Linksfraktion

DIE LINKE im Kölner Rat lädt alle Menschen ein, sich für eine solidarische Stadt zu engagieren und sich aktiv an der Fraktionsarbeit zu beteiligen: Jeden Mittwoch um 18:00 Uhr trifft sich der Mittwochskreis im Rathaus - Spanischer Bau, Rathausplatz 1, Raum B26. Hier kommen unsere Mandatsträger*innen im Rat, in den Ausschüssen und in den Bezirksvertretungen mit allen Interessierten zusammen, um über aktuelle Themen und mögliche Anfragen und Anträge zu diskutieren.

Im Fraktionsstatut ist die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Mittwochskreises geregelt.

ANSPRECH-PARTNER*INNEN

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Wilfried Kossen

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