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Gisela Stahlhofen

Die Bastei könnte an die früheren Erfolge anküpfen

Gisela Stahlhofen, Ratsrede am 03.05.2018 zu TOP 3.1.3 - Zukunft der Bastei am linken Rheinufer

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Bastei ist einer der renommiertesten und hervorstechendsten Bauten. die Wilhelm Riphahn hier in Köln gebaut hat. Riphahn hat die Bastei sogar zweimal gebaut. Das erste mal 1924, den Umbau 1927 lassen wir hier mal weg, und nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg errichtete er die Bastei erneut nach dem alten Vorbild.

Als expressionistische Baukunst ist die Bastei in die frühen Werke von Walter Gropius und Adolf Meyer einzugliedern. Als typischer Bau seiner Zeit steht dieses Gebäude natürlich unter Denkmalschutz. Denkmalschutz gehört zu den originären Aufgaben einer Kommune und deren städtischen Töchtern.

Die Messe hat zwar ihren Blauen Salon, aber um wie zum Beispiel bei der Art Cologne reichlich vorhandener Bourgeoise zu bewirten, ist die Bastei eigentlich ein wunderbarer Standort. Es ist ausgesprochen schade, dass die die Bastei seit Jahren mehr oder weniger leer steht. Es gab glanzvolle Zeiten. Der Stiefvater von Romy Schneider, Hans Herbert Blatzheim, betrieb erfolgreich die Restaurant des Messeturms und die Bastei.

Es ist nicht nachvollziehbar, dass das Veranstaltungszentrum Köln Kongress, seit sie Eigentümerin ist, nur so wenige Veranstaltungen dort macht.

Oder vielleicht doch?  

1985 wurde das Gebäude grundlegend saniert und ist nach 33 Jahren steht natürlich eine weitere Sanierung an.

Und jetzt beginnt die Milchmädchenrechnung. Wie gehen wir mit unseren Gebäuden – zum Beispiel ehemaliges Rautenstrauch-Joest  Museum oder unserem Stadtmuseum, um. Wie hoch würden die Kosten zur Barrierefreiheit, Ertüchtigung des Brandschutzes und des Gebäudes sein? Wird dies von einem möglichen Kaufpreis abgezogen? Oder soll das Schmuckstück doch lieber in der Familie bleiben?

DIE LINKE ist, wie die Antragsteller*innen, davon überzeugt, dass die eigenbetriebliche Einrichtung „Veranstaltungszentrum Köln“ an die früheren Erfolge der Bastei angeknüpft könnte.


Offene Linksfraktion

DIE LINKE im Kölner Rat lädt alle Menschen ein, sich für eine solidarische Stadt zu engagieren und sich aktiv an der Fraktionsarbeit zu beteiligen: Jeden Mittwoch um 18:00 Uhr trifft sich der Mittwochskreis im Rathaus - Spanischer Bau, Rathausplatz 1, Raum B26. Hier kommen unsere Mandatsträger*innen im Rat, in den Ausschüssen und in den Bezirksvertretungen mit allen Interessierten zusammen, um über aktuelle Themen und mögliche Anfragen und Anträge zu diskutieren.

Im Fraktionsstatut ist die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Mittwochskreises geregelt.

ANSPRECH-PARTNER*INNEN

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Linksfraktion

Andrea Kostolnik

Verantwortlich für die Ausschüsse Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/ Vergabe/ Internationales (AVR), Gesundheit, Jugendhilfe, Schule und Weiterbildung, Soziales und Senioren,  Wahlprüfung.

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Verantwortlich für die Ausschüsse Anregungen und Beschwerden, Hauptausschuss, Kunst und Kultur, Sport, Umwelt und Grün sowie für die Bezirksvertretungen I bis IX.

+49 (0)221 221-27844
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Wilfried Kossen

Verantwortlich für die Ausschüsse Bauen, Finanzen, Liegenschaften, Rechnungsprüfung, Stadtentwicklung, Verkehr, Wirtschaft.

+49 (0)221 221-27840
wilfried.kossen@stadt-koeln.de