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Coronaschutzmaßnahmen anpassen - Ehrenamtliche Nachhilfe für Kinder von Geflüchteten weiterhin ermöglichen!

Foto: Berthold Bronisz
Geflüchtete, Unterkunft, Köln, Zollstock, Krieg, Leid, Flucht, Armut, Familien

DIE LINKE hatte zum Hauptausschuss heute eine Anfrage gestellt, in der u. a. nach dem Besuchsverbot in Geflüchtetenunterkünften für ehrenamtliche Unterstützer aus Willkommensinitiativen gefragt wurde. Ihnen wird der Zugang verwehrt, auch für Nachhilfe der Kinder. Die Verwaltung besteht auf dieser (Nicht-)Besuchsregelung. Demgegenüber steht die Coronaschutzverordnung des Landes NRW. Sie erlaubt, „Angebote, die der Integration dienen“, wenn Maske getragen und der Abstand eingehalten wird.

Dazu erklärt Jörg Detjen, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion:

„Dieses Besuchsverbot ist gerade in Geflüchteteneinrichtungen, die aus einzelnen, abgeschlossenen Wohnungen bestehen, nicht nachvollziehbar. Hier besucht lediglich eine Person einen anderen Haushalt. Es ist unverständlich, wieso dieses selbstverständliche Recht nicht für Geflüchtete gelten soll. Die Stadt sollte hier zwischen Einrichtungen mit abgeschlossenen Wohnungen und Massenunterkünften differenzieren.“

Die Verwaltung sieht kein Problem darin, denn: „Es steht allen ehrenamtlichen Integrationshelfern frei, beispielsweise ein Nachhilfe- oder Hausaufgabenbetreuungsangebot in anderen Räumlichkeiten anzubieten.“ (Zitat aus der Antwort, Ds 3368/2020)

Jörg Detjen hält nichts davon, Ehrenamtlern solche Steine in den Weg zu legen: „Ehrenamtler leisten viel. Doch die Suche nach Ausweichräumen dürfte viele überfordern. In Einrichtungen mit Gemeinschaftsräumen sollten ein oder mehrere Räume für die Nachhilfe zur Verfügung gestellt werden. Der Platz müsste inzwischen da sein. Für Einzelunterkünfte dagegen müssen dieselben Regeln gelten wie für jede andere Wohnung auch!“

Beantwortung der Anfrage


Offene Linksfraktion

DIE LINKE im Kölner Rat lädt alle Menschen ein, sich für eine solidarische Stadt zu engagieren und sich aktiv an der Fraktionsarbeit zu beteiligen: Jeden Mittwoch um 18:00 Uhr trifft sich der Mittwochskreis im Rathaus - Spanischer Bau, Rathausplatz 1, Raum B26. Hier kommen unsere Mandatsträger*innen im Rat, in den Ausschüssen und in den Bezirksvertretungen mit allen Interessierten zusammen, um über aktuelle Themen und mögliche Anfragen und Anträge zu diskutieren.

Im Fraktionsstatut ist die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Mittwochskreises geregelt.

ANSPRECH-PARTNER*INNEN

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Linksfraktion

Andrea Kostolnik

Verantwortlich für die Ausschüsse Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/ Vergabe/ Internationales (AVR), Gesundheit, Jugendhilfe, Schule und Weiterbildung, Soziales und Senioren,  Wahlprüfung.

+49 (0)221 221-27842
andrea.kostolnik@stadt-koeln.de

 

HP Fischer

Verantwortlich für die Ausschüsse Anregungen und Beschwerden, Hauptausschuss, Kunst und Kultur, Sport, Umwelt und Grün sowie für die Bezirksvertretungen I bis IX.

+49 (0)221 221-27844
heinzpeter.fischer@stadt-koeln.de

 

Wilfried Kossen

Verantwortlich für die Ausschüsse Bauen, Finanzen, Liegenschaften, Rechnungsprüfung, Stadtentwicklung, Verkehr, Wirtschaft.

+49 (0)221 221-27840
wilfried.kossen@stadt-koeln.de