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Bühnenwerkstätten nicht mieten - Eigenbau an den Hallen Kalk ist möglich

Rede von Gisela Stahlhofen am 19. Dezember 2017

Sie haben bestimmt heute Morgen im Kölner Stadt-Anzeiger den Artikel „Mit Mut in die Zukunft" gelesen. Genau das wollen wir mit unserem Änderungsantrag „Eigenbau der Bühnen-Werkstätten in Köln-Kalk“.

Liebe Kolleginnen und Kollegen der Grünen/ Bündnis 90. Ich kann ja verstehen, dass Sie versuchen, das Gesicht zu wahren. Hätten Sie seiner Zeit Ihren Kooperationspartner CDU auf das Grundstück im WDR Gelände einschwören können, gäbe es Ihren Antrag heute nicht. Erfreulicherweise weisen Sie in Ihrem Antrag auch auf Drucksache Nr. 3559/2017 hin – also dem Ergebnis des LINKEN Prüfauftrags aus dem Betriebsausschuss Bühnen, der am 10.10. dieses Jahres einstimmig beschlossen wurde.

Das Ergebnis der Prüfung ist eindeutig. Das Areal der Hallen Kalk steht in der Matrixbewertung auf Platz 1! Wörtlich heißt es dort: Der Standort ‚Dillenburger Straße’ erreicht in der entsprechend erweiterten Matrix bei den meisten Einzelkriterien und in der gewichteten Gesamtbetrachtung die höchsten Werte und ist somit nach den Kriterien ‚Grundstückskosten’ und ‚Erreichbarkeit’ als Standort für die Bühnenwerkstätten am besten geeignet.

Das scheint mir aber auch genau der Passus zu sein, den die SPD nicht zur Kenntnis nehmen will, wenn sie stur auf dem toten Pferd Ossendorf sitzen bleibt und einfach aus der Verwaltungsvorlage vom März 2017 wortgetreu abschreibt.

Unser Vorschlag würde auch ermöglichen, dass es mit dem Areal der Hallen Kalk voran geht. Das Areal gehört der Stadt, man muss es nicht kaufen beziehungsweise mieten, oder noch schlimmer, was Sie vorschlagen: erst verkaufen, um es dann zurück zu mieten. Da hat die Stadt doch schon einschlägige Erfahrungen gemacht.

Das „Dilemma“, das Herr Streitberger bei seiner Überarbeitung zur Antwort des Stadtplanungsamtes heraufbeschwört, ist real nicht vorhanden. Kosten durch mögliche Sanierung würden so oder so fällig. Man könnte an die Arbeit gehen. Lassen Sie uns dieses Areal entwickeln, statt wieder Zeit ins Land gehen zu lassen und eine unnütze Marktstudie zu Gunsten privater Investoren in Auftrag zu geben.

Es wird Zeit, das Gebiet wieder mit Leben und Arbeit zu füllen. Stimmen Sie für unseren Antrag.

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