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Attac gratuliert Kölnerinnen und Kölner zur Anti-TTIP-Resolution

Köln ist die erste Millionenstadt, die eine TTIP-kritische Resolution verabschiedete. Auf der Ratssitzung am 24. März wurde ein gemeinsamer Antrag mit großer Mehrheit beschlossen. Von den demokratischen Kräften stimmten lediglich die FDP und der Einzelmandatsträger von den Freien Wählern dagegen. Das nahm attac zum Anlass, der Kölner Bevölkerung auf ihrer Internetseite (www.attac.de) zu gratulieren.

Den gemeinsamen Antrag kann man hier nachlesen.

Der Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Jörg Detjen, sieht die kommunale Daseinsvorsorge durch die Freihandelsabkommen TTIP und CETA bedroht: "Das internationale Kapital sucht weltweit Anlagemöglichkeiten. Internationale Konzerne wollen sich in kommunalen Unternehmen einnisten, sie aufsaugen und zerstören. Deshalb müssen wir diese Verträge ablehnen." In der kommunalen Daseinsvorsorge sieht er einen emanzipatorischen Ansatz "für ein faires, gerechtes und soziales Wirtschaftshandeln, das ausbaufähig ist. Mit CETA, TTIP kann dieser Ansatz restlos zerschlagen werden." Deshalb begrüßt DIE LINKE das breite Anti-TTIP-Bündnis, das nun zum Erfolg einer wichtigen gemeinsamen Resolution geführt hat.

Doch das Freihandelsabkommen ist damit noch nicht gestoppt. Breiter und langanhaltender Widerstand ist auch weiterhin nötig. Deshalb ruft DIE LINKE zur Beteiligung am weltweiten Aktionstag am 18 April auf.

Hier geht es zum Aufruf. Mehr über Aktionen demnächst auf dieser Seite.

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