Diese Website verwendet Cookies.
Skip to main content

Ampelartisten: DIE LINKE hält ein Verbot für absurd

Jonglage - Bild: myself / pixelio.de

Der Express berichtet heute von einer Anfrage der CDU, die Straßenjonglage für eine Form des aggressiven Bettelns und damit für verboten hält. In den letzten Monaten jonglieren im Stadtbereich von Köln mehrere Straßenkünstler an Kreuzungen und bitten die Autofahrer, die bei Rot stehen, anschließend um eine Spende.

Güldane Tokyürek, Ratsmitglied der LINKEN, hält eine Verbotsdebatte für absurd: „Not macht Menschen erfinderisch. Straßenkünstler wie die Jongleure werden mit ihren Darbietungen nicht reich. Aber sie verdienen ein paar Groschen, selbstbestimmt und in Würde. Bedauerlich, darin zuallererst eine Störung der öffentlichen Ordnung zu sehen!“

Güldane Tokyürek ergänzt: „Es muss einem nicht alles gefallen, was man im öffentlichen Raum zu sehen bekommt. Hier von einem rechtsfreiem Raum zu sprechen und damit ein Regelungsdefizit anzunehmen, ist absurd. Entscheidend ist, dass kein Autofahrer etwas geben muss, wenn er das nicht möchte. Das sieht auch die Polizei so, der keine Beschwerden vorliegen. Für eine Nötigung dürfte die Zeit an der roten Ampel zu kurz sein, außerdem sitzt der potentielle Spender in einem abgeschlossenen Fahrzeug.“

„Wenn wir auf alles mit Abwehr reagieren, was nicht einem bürgerlichen Verhaltenskodex entspricht, landen wir schnell in der Ausgrenzung der ‘anderen’: armen Menschen, psychisch Kranken, Drogensüchtigen, aber auch Jugendlichen. Das entspricht dem Nachkriegsdeutschland vor 60 Jahren, aber nicht einem modernen und weltoffenen Land im 21. Jahrhundert. Wir wollen nicht zurück in die 50er Jahre“, stellt Güldane Tokyürek klar.


Offene Linksfraktion

DIE LINKE im Kölner Rat lädt alle Menschen ein, sich für eine solidarische Stadt zu engagieren und sich aktiv an der Fraktionsarbeit zu beteiligen: Jeden Mittwoch um 18:00 Uhr trifft sich der Mittwochskreis im Rathaus - Spanischer Bau, Rathausplatz 1, Raum B26. Hier kommen unsere Mandatsträger*innen im Rat, in den Ausschüssen und in den Bezirksvertretungen mit allen Interessierten zusammen, um über aktuelle Themen und mögliche Anfragen und Anträge zu diskutieren.

Im Fraktionsstatut ist die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Mittwochskreises geregelt.

ANSPRECH-PARTNER*INNEN

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Linksfraktion

Andrea Kostolnik

Verantwortlich für die Ausschüsse Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/ Vergabe/ Internationales (AVR), Gesundheit, Jugendhilfe, Schule und Weiterbildung, Soziales und Senioren,  Wahlprüfung.

+49 (0)221 221-27842
andrea.kostolnik@stadt-koeln.de

 

HP Fischer

Verantwortlich für die Ausschüsse Anregungen und Beschwerden, Hauptausschuss, Kunst und Kultur, Sport, Umwelt und Grün sowie für die Bezirksvertretungen I bis IX.

+49 (0)221 221-27844
heinzpeter.fischer@stadt-koeln.de

 

Wilfried Kossen

Verantwortlich für die Ausschüsse Bauen, Finanzen, Liegenschaften, Rechnungsprüfung, Stadtentwicklung, Verkehr, Wirtschaft.

+49 (0)221 221-27840
wilfried.kossen@stadt-koeln.de