Aktuelle Stunde im Hauptausschuss am Montag, den 29.September Mieter*innen, der Eduard-Heiss-Straße 7 bis 9 in Flittard schützen. Wohnungen in einen ordentlichen Zustand bringen.

Die Linke wird die unhaltbaren Zustände für die Bewohner*innen der Häuser in Flittard im Hauptausschuss zur Sprache bringen.

Heiner Kockerbeck, Fraktionsvorsitzender der Linken:

„Die Mieterinnen und Mieter in den o. g. Häusern müssen ohne Strom in nassen Wohnungen leben. Dass darf die Stadt nicht zulassen. Auch dann nicht, wenn die Stadt nicht die Schuld an den Zuständen trägt. Schuld an den unhaltbaren Zuständen trägt der private Eigentümer bzw. dessen Insolvenzverwalter!“

Der verantwortungslose Rechtsanwalt mit Sitz in Hamburg hat aus Kostengründen den Abbau des provisorischen Daches veranlasst. Die Folge: Nasse Wohnungen in denen aus Sicherheitsgründen der Strom abgeschaltet werden musste. Das Wohnungsamt hat die Unbewohnbarkeit erklärt und den Bewohner*innen Notunterkünfte im Kölner Süden angeboten.

Hierzu Kockerbeck:

„Das ist für die Familien keine Lösung, weil die Kinder in Mülheim und Umgebung zur Schule und zur Kita gehen. Das ist von der Brühler Straße aus gar nicht machbar!

Die Linke fordert von der Verwaltung stattdessen mittels Ersatzvornahme die nötigen Baumaßnahmen an Gebäude und Wohnungen durchzuführen, damit die Wohnungen erhalten bleiben. Außerdem muss die Stadt eine vorrübergehende Unterbringung der Mieter*innen in der Nähe, z.B. bei der GAG in Stammheim ermöglichen.