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Änderungsantrag zu TOP 24.2 „Potentialanalyse und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zum Krematorium der Stadt Köln„

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

DIE LINKE Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie, folgenden Änderungsantrag in die Tagesordnung des Rates am 20.12.2016 aufzunehmen.

Beschluss:

Der Rat der Stadt Köln nimmt das Gutachten „Potentialanalyse und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung“ zur Kenntnis. Er beauftragt ferner die Verwaltung,

a)    das Krematorium in einer stadtnahen Betriebsform (Regiebetrieb oder Eigenbetrieb) weiterzuführen,

b)    der Variante „Neustart im bestehenden Umfeld“ zu folgen,

c)    weitere Maßnahmen zu erarbeiten, um das verlorene Vertrauen der Kölner Bevölkerung zurückzugewinnen und so die Zahl der Kremierungen in Köln zu erhöhen.
(Der Beschluss über den würdevollen Umgang mit der Asche Verstorbener ist ein erster Teil hiervon.)

 

 

Begründung:

In den vergangenen Jahren hat das durch die Stadt Köln betriebene Krematorium an Vertrauen in der Bevölkerung eingebüßt. Dies spiegelt sich in einem deutlichen Rückgang der Kremierungen wieder. Verursacht wurde dies durch einige Vorfälle, in denen ein würdevoller Umgang mit der Asche Verstorbener nicht gegeben war.

Der anstehende/getroffene Beschluss zum würdevollen Umgang mit der Asche Verstorbener wird ein deutliches Zeichen setzen, dass die Stadt Köln und die Politik aus vergangenen Fehlern gelernt hat. Hiermit würde ein wichtiger Schritt dahin gemacht, verlorenes Vertrauen zurück zu gewinnen.

Dieser Beschluss lässt sich jedoch nur dann verlässlich umsetzen und kontrollieren, wenn der Betrieb des Krematoriums in öffentlicher Hand bleibt.

Mit der Kombination der beiden Beschlüsse, macht die Stadt Köln einen Riesenschritt dahin, das Krematorium wieder wirtschaftlich zu betreiben, denn die Potentialanalyse und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zum Krematorium Köln legt dar, dass eine Kostendeckung bereits mit 5.571 Kremierungen erreicht werden könne (Variante „Neustart im bestehenden Umfeld“). Noch bis vor drei Jahren, in 2013, wurde diese Schwelle in jedem Jahr überschritten und wird dies in Zukunft auch wieder, wenn die Kölnerinnen und Kölner neues Vertrauen geschöpft haben.

 

gez. Michael Weisenstein

DIE LINKE

Fraktionsgeschäftsführer

gez. Jörg Detjen

DIE LINKE

Fraktionssprecherin


Offene Linksfraktion

DIE LINKE im Kölner Rat lädt alle Menschen ein, sich für eine solidarische Stadt zu engagieren und sich aktiv an der Fraktionsarbeit zu beteiligen: Jeden Mittwoch um 18:00 Uhr trifft sich der Mittwochskreis im Rathaus - Spanischer Bau, Rathausplatz 1, Raum B26. Hier kommen unsere Mandatsträger*innen im Rat, in den Ausschüssen und in den Bezirksvertretungen mit allen Interessierten zusammen, um über aktuelle Themen und mögliche Anfragen und Anträge zu diskutieren.

Im Fraktionsstatut ist die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Mittwochskreises geregelt.

ANSPRECH-PARTNER*INNEN

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Wilfried Kossen

Verantwortlich für die Ausschüsse Bauen, Finanzen, Liegenschaften, Rechnungsprüfung, Stadtentwicklung, Verkehr, Wirtschaft.

+49 (0)221 221-27840
wilfried.kossen@stadt-koeln.de