„Politik nach Gutsherrenart ist aus der Zeit gefallen.“
OB Burmester hat dem Verkehrsdezernenten Egerer die Verantwortung für die Mülheimer Brücke aus der Hand genommen. Er wolle „das letzte Wort haben“.
„Das letzte Wort in Sachen Mülheimer Brücke steht weder dem Dezernenten noch dem OB zu, sondern den gewählten politischen Gremien.“
stellt Angela Bankert, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Rat, klar. Sie fährt fort:
"Es ist eine Tatsache und keine bloße Meinung des Dezernenten, dass der Radverkehr zugenommen hat und mit der Radpendlerroute von Nippes nach Mülheim noch stark zunehmen wird. Dazu reicht die Breite des bisherigen Radwegs nicht aus. Und es ist eine Tatsache, dass die Kölner Wirtschaft während der Einschränkungen für den Autoverkehr während in der Sanierungszeit nicht zusammengebrochen ist."

