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©pixabay/Tho-Ge

E-Scooter sicher und barrierearm als Verkehrsmittel der letzten Meile betreiben

Die Linke Fraktion im Rat der Stadt Köln wird sich im Rahmen der Beratungen zum Thema E-Scooter im Herbst für umfassende und strikte Regularien einsetzen. Ausgehend von verschiedenen Studien in europäischen Städten sind E-Scooter nach Auffassung der Linken von geringem Nutzen für die Verkehrswende. Sie ersetzen vor allem Fuß- und Radverkehr, aber nicht den Autoverkehr.


„Wenn man E-Scooter nicht gänzlich verbieten will, dann müssen strikte Regularien her, welche die Sicherheit aller in den Fokus stellen, sowie den verkehrlichen Nutzen für die letzte Meile in den Vororten“


sagt Albert Meinhardt, Sachkundiger Einwohner im Mobilitätsausschuss für die Linksfraktion und fährt fort:


„Spaßfahrten in der City und Gewinn machen mit dem öffentlichen Raum können nicht das Ziel sein.“ 

Die Linke will kein „Freies Floaten“ mehr zulassen, sondern ein ausschließlich stationsbasiertes Verleihsystem, das digital per GPS gesteuert wird. Dabei sollen vorrangig neue Stationen außerhalb der City ausgewiesen werden.


„Es geht nicht an und ist höchst gefährlich, dass die E-Scooter auf den Bürgersteigen herumliegen. Die Miete muss so lange weiterlaufen, bis das Gerät ordnungsgemäß an einer Station abgestellt ist.“

 fordert Angela Bankert, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion. Verleih-Stationen für E-Scooter und KVB-Rad will die Linke künftig nicht mehr auf Bürgersteigen, sondern auf umgewidmeten Autoparkplätzen. Sämtliche Kosten, wie zum Beispiel die Bergung von E-Scootern aus dem Rhein, sollen vom Anbieter getragen werden.

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