Änderungsantrag: Sonderhaltestelle Stadion: Weitere Prüfaufträge für einfachere Varianten
Das Problem der Stadion-Sonderhaltestelle ist, dass sie für zwei 90-Meter-Züge einfach nicht lang genug ist und die Einrichtung eines weiteren, innen liegenden Bahnsteigs in der gegenwärtigen Situation zu aufwändig und zu teuer ist. Daher müssen Varianten mit machbaren Verbesserungen aufgezeigt werden.
Weitere Prüfaufträge sollen sein:
1. Eine betriebliche Prüfung der Möglichkeit, einen Bahnsteig mit 70m Zügen anzufahren, um eine Kapazitätserhöhung zu erreichen, bei Erhalt der Bestandsanlage und des Gleiskreuzes. Zusätzliche Prüfung der Möglichkeit neben dem Gleiskreuz auch ein durchgehendes Gleis zu legen, damit auch Vorbeifahrten möglich sind. Der damit machbare doppelte Gleiswechsel (mit Weiche) bringt mehr betriebliche Flexibilität.
2. Die Prüfung der Errichtung einer vollwertigen Haltestelle nördlich der Abstellanlage für 90m Bahnen, die derzeit nur für den Ausstieg genutzt wird. Diese Haltestelle kann erweitert werden mit Bahnsteig zum Einstieg und einem zweiten Gleis zum Überholen.
3. Die Prüfung und Vorlage eines integrierten Verkehrskonzepts rund um die Zu- und Abfahrt vom Stadion. Dazu gehören: a. die Verständigung mit GoRheinland zur Verbesserung der S-Bahn[1]Kapazitäten bei größeren Events b. die Einrichtung einer zusätzlichen Bushaltestelle „Rheinenergie-Stadion“ auf der Aachener Straße für die Buslinien 141 und 143 zwischen den Haltestellen Junkersdorf und Alter Militärring. Die Buslinie 148 soll über die Endhaltestelle Junkersdorf hinaus über diese Haltestelle bis zum Alten Militärring verlängert werden. So ist ein besseres Umsteigen zwischen Bahn und Bus möglich. Der Busverkehr kann einfacher als Zubringer zur S-Bahn genutzt werden.
4. Die Prüfung, ob eine Sanierung des Technikleitstand-/Aufenthaltsgebäudes ausreicht.
5. Die Prüfung, ob das Haltestellendach durch ein Dach aus Kunststoff ersetzt werden kann.
Dateien
- Anlage
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