Antrag: Awareness-Konzept
1. Die Verwaltung entwickelt ein Awareness-Konzept für kommerzielle und nicht-kommerzielle Veranstaltungen im öffentlichen Raum mit angemessenen Schutzmaßnahmen für alle Menschen – insbesondere für Frauen, Mädchen, genderqueere Menschen, Menschen mit einer Behinderung sowie Personen mit Rassismus- und anderen Diskriminierungserfahrungen. Das Konzept soll veranstaltungsspezifische Maßnahmen sowie Mindestanforderungen enthalten, die künftig als verbindliche Genehmigungsvoraussetzung aufgenommen werden.
2. Das Konzept umfasst auch präventive Maßnahmen zur Ansprache potenzieller Täter*innen und Mitwisser*innen, um z. B. Übergriffe und Diskriminierung bereits im Vorfeld zu verhindern. Das Konzept berücksichtigt außerdem alle Beteiligten – sowohl Besucher*innen der Veranstaltung als auch sämtliches Personal.
3. Im Rahmen der Konzeptentwicklung prüft die Verwaltung, inwiefern Schulungen für eingesetzte private Sicherheits- und Ordnungskräfte im Umgang mit vulnerablen Gruppen sinnvoll und umsetzbar sind.
4. Für die Entwicklung des Konzepts stehen der Verwaltung 15.000 Euro (Produktgruppe - 2 - 0111 - Sonstige Innere Verwaltung - im Haushaltsplan 2025/2026) zur Verfügung, um externe Expertise im Bereich Awareness einzubinden. Im Entwicklungsprozess sollen außerdem relevante Verbände und Veranstalter*innen partizipativ eingebunden werden.
Beschluss: beschlossen
Dateien
- Anlage
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