Aktuelle Stunde - Kürzungen bei den Integrations- und Sprachkursen gefährden unsere Integrationsarbeit!
Von den Kürzungen betroffen sind neben ukrainischen Geflüchteten auch Asylbewerber*innen oder Arbeitsmigrant*innen aus der EU. Der Volkshochschulverband geht von 130.000 Betroffenen aus. Integrationskurse zum Spracherwerb sind dabei ein wichtiger Baustein. Ohne deutsche Sprachkenntnisse ist die Aufnahme einer Erwerbsarbeit oft nicht möglich. In Zeiten des Fachkräftemangels ist die Möglichkeit, schnell ins Arbeitsleben integriert zu werden, nicht nur für die Geflüchteten wichtig zur Stabilisierung.
Auch die Mehrheitsgesellschaft profitiert davon. Integrationskurse und die Möglichkeit der Arbeitsaufnahme sind außerdem wichtig, um die Integration der Zugewanderten in die Stadtgesellschaft zu verstärken. Ehrenamtliche Arbeit ist ein wichtiger Baustein in der Geflüchtetenarbeit. Sie kann aber professionelle Unterstützungssysteme, die auskömmlich finanziert und dauerhaft verlässlich verfügbar sind, nicht ersetzen. Der Rat der Stadt Köln hat in seinen bisherigen Beschlüssen alles dafür getan, neu Zugewanderte und ihre Kinder bestmöglich nach Kräften in unsere Stadt zu integrieren. Auf diesem Wege wollen wir weiter vorangehen.
Beschluss: beschlossen
Dateien
- Anlage
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