<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
    <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title>DIE LINKE. Fraktion im Kölner Rat: RSS-Feed</title>
            <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/</link>
            <description></description>
            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Fraktion im Kölner Rat</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 02:28:39 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Thu, 22 Oct 2026 02:28:39 +0200</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://www.linksfraktion-koeln.de/arbeitskreise/kunst-kultur-und-medien/linkes-kino/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 News</generator>
            
            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-449952</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 16:29:00 +0200</pubDate>
                <title>Der Berg kreißte und gebar eine Maus</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/der-berg-kreisste-und-gebar-eine-maus/</link>
                <author>Hans Günter Bell </author>
                <description>Warum uns die Beschlussvorlage zur Baukostenreduzierung im Wohnungsbau nicht überzeugt hat und wir sie abgelehnt haben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h2>Was ist überhaupt geschehen?</h2>
<p>Der Rat der Stadt Köln hat am 16.12.2025 beschlossen, bis zum Sommer 2026 einen breit angelegten Dialogprozess <strong>„Köln baut bezahlbar | Wohnen für alle“</strong> zu führen, in dem Maßnahmen für eine maßgebliche Reduzierung der Baukosten erarbeitet werden sollen. Als „<i>maßgeblich</i>“ wurde eine Reduzierung der Baukosten um bis zu 30% eingeschätzt.</p>
<p>Ein 150 Personen umfassendes Expertennetzwerk aus Stadtverwaltung und Wohnungswirtschaft traf sich mehrfach in vier Arbeitskreisen. Die Politik war an diesen Arbeitskreisen nicht beteiligt. Sie wurde nur zu sogenannten Plena eingeladen, wo (Zwischen-) Ergebnisse vorgestellt wurden.</p>
<p>Als Ergebnis liegt nun seit Juni ein <i>„durch die Stadt Köln und die Kölner Bau- und Wohnungswirtschaft“</i> gemeinsam erarbeitetes Maßnahmenpaket zur Baukosteneinsparung vor.</p>
<p>Dieses Maßnahmenpaket ist nicht im Ratsinformationssystem abrufbar, auch nicht als eine der Anlagen zu der Beschlussvorlage. Wen es interessiert, der muss die Internetseite <a href="https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/planen-bauen/koeln-baut-bezahlbar-wohnen-fuer-alle" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Köln baut bezahlbar – Wohnen für alle - Stadt Köln</u></a> aufrufen.</p>
<p>In den politischen Gremien wurden letztlich nur die im Arbeitskreis 1b „Kölnspezifische Vorgaben“ erarbeitete „Liste der gemeinsamen Stadt-Köln-Lösungen“ beraten.</p>
<p>Dabei sind insbesondere die im Arbeitskreis 1a „Baustandards“ erarbeiteten Vorschläge für Änderungen der allgemein anerkannten Regeln der Technik, DIN-Normen, Richtlinien oder Landesgesetze durchaus kritisch. So wird beispielsweise ein erhebliche Verringerung der Anforderungen an die Barrierefreiheit von Wohnungen gefordert.¹</p>
<p>Für die Umsetzung dieses Prozesses wollte die Stadtverwaltung ursprünglich 664.000 € ausgeben. Der Rat hat diesen Betrag dann auf 392.850 € reduziert. Immer noch viel Geld in Zeiten einer dramatischen Haushaltkrise</p>
<h2>Was wurde letztlich beschlossen?</h2>
<p>Die Kölner Wohnungswirtschaft forderte nachdrücklich, <i>„das vorliegende Paket als Gesamtansatz zu betrachten“</i>. Im Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit wurde die Beschlussvorlage aber mit einer Reihe von Korrekturen beschlossen: Bei den Ablösezahlung für Pkw-Stellplätze ist der Ausschuss der Wohnungswirtschaft sogar noch weiter entgegengekommen. Die Reduzierung der Grünflächenstandards und der energetische Standards bei Neubauten hat der Ausschuss allerdings abgeschwächt.</p>
<p>Letztlich hat der Ausschuss die geänderte Beschlussvorlage mit der 22 Maßnahmen umfassenden „Liste der gemeinsamen Stadt-Köln-Lösungen“ dann gegen die Stimmen der Linken und der AfD beschlossen. Der Rat ist dem Ausschuss auf seiner Sitzung am 8.10.2026 gefolgt.</p>
<p>Stadtverwaltung und Wohnungswirtschaft erwarten nun eine Reduzierung der Baukosten um bis zu 900 € / m² Wohnfläche. Dies Zahl wird allerdings mit dem einschränkenden Hinweis versehen, dass nicht alle Vorgaben auf ein einzelnes Projekt einzahlen. In der Regel werden nur einzelne der Maßnahmen zum Tragen kommen, die Reduzierung der Baukosten also entsprechend geringer ausfallen.</p>
<h2>Kommen mögliche Kosteneinsparungen auch den späteren Mieter*innen zugute?</h2>
<p>Für das erklärte Ziel,</p>
<p><i>dass die erwirkten Kosteneinsparungen sowohl der Bauwirtschaft als auch den späteren Nutzer*innen zugutekommen,</i></p>
<p>wurden keine Vereinbarungen getroffen. Ob das Ziel erreicht wird, soll im Rahmen eines Monitorings lediglich <i>„beobachtet werden“</i>.</p>
<p>Das bleibt weit hinter zwei Beschlüssen zurück, die der Rat der Stadt Köln zum Prozess „Köln baut bezahlbar | Wohnen für alle“ gefasst hat:</p><blockquote><p><i>„In einer Selbstverpflichtung soll zum Abschluss des Prozesses erklärt werden, dass die handelnden Akteur*innen die erwirkten Kosteneinsparungen an die erwerbenden Eigentümer*innen und Mieter*innen weitergeben. Ein Verfahren zur Überprüfung der Einhaltung dieser Selbstverpflichtung soll entwickelt werden.“ (Beschluss des Rates der Stadt Köln, 4.8.2025)</i></p></blockquote><blockquote><p><i>„Die teilnehmenden Akteur*innen bekunden den gemeinsamen Willen und legen plausibel dar, dass die erwirkten Kosteneinsparungen sowohl der Bauwirtschaft als auch den späteren Nutzer*innen zu Gute kommt.“ (Beschluss des Rates der Stadt Köln, 16.12.2025)</i><br>&nbsp;</p></blockquote><p>Die Verwaltung bückst hier aus versteckt sich hinter fehlenden rechtlichen Möglichkeiten, <i>„private Bauherrschaften oder Investoren zu verpflichten, erzielte Baukosteneinsparungen unmittelbar in Form niedrigerer Mieten an die Mietenden weiterzugeben“</i>. Dabei hat der Rat ja ausdrücklich eine „Selbstverpflichtung“ der handelnden Akteur*innen beschlossen.</p>
<p>Der Verweist auf einen <i>„Haltungskodex“</i>, auf den sich die beteiligten Akteure verständigt haben, ersetzt die Selbstverpflichtung zur Weitergabe der Kosteneinsparungen nicht. In diesem Haltungskodex bekennen sich die beteiligten Akteure lediglich mit allgemeinen Formulierungen zu dem Ziel, mehr Wohnungsbau zu ermöglichen.</p>
<p>Vollends abwegig wird es, wenn die Stadtverwaltung behauptet, die Mechanismen des Wohnungsmarktes würden zu einer Verbesserung der Situation der Mieter*innen führen:</p>
<p><i>Der wesentliche Nutzen der identifizierten Kostensenkungen liegt darin, dass wieder mehr Wohnungsbauvorhaben wirtschaftlich realisiert werden können. Eine höhere Bautätigkeit erhöht das Wohnungsangebot und trägt damit mittel- bis langfristig zur Entlastung des Wohnungsmarktes bei.</i></p>
<p>Es ist ganz offensichtlich, dass der Wohnungsmarkt so nicht funktioniert. Wer die Mietkostenbelastung senken will, darf nicht auf dem Markt setzten. Er muss vielmehr klare Regeln durchsetzen und außerdem auf öffentlich geförderte und kommunale Wohnungen bauen.</p>
<p>Wir haben daher im Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit und später dann auch im Rat diesen – an den Ratsbeschluss vom 16.12.2025 angelehnten – Änderungsantrag gestellt:</p>
<p><i><strong>Die teilnehmenden Akteur*innen legen plausibel dar, dass die erwirkten Kosteneinsparungen sowohl der Bauwirtschaft als auch den späteren Nutzer*innen zu Gute kommt.</strong></i></p>
<p>Abstimmungsergebnis im Ausschuss: Mehrheitlich bei Enthaltung der Fraktionen SPD, AfD, VOLT gegen die Stimme der Fraktion Die Linke abgelehnt.</p>
<p>Abstimmungsergebnis im Rat: Mehrheitlich bei Enthaltung der Fraktionen SPD, VOLT und des BSW gegen die Stimme der Fraktion Die Linke abgelehnt.</p>
<p><strong>Ohne diesen Zusatz ist der ganze Beschluss wertlos. Wir haben ihn daher abgelehnt.</strong></p>
<h2>Lassen sich die Wirkungen des Beschlusses überhaupt nachprüfen?</h2>
<p>Die Stadtverwaltung verknüpft mit dem Beschluss hohe Erwartungen:</p>
<p><i>Mit der Anwendung aller ermittelten Maßnahmen sollen die Gesamtbaukosten <strong>spürbar gesenkt</strong> werden, sodass nach einem angemessenen Zeitabstand ein <strong>Anstieg der Anzahl an Wohnungen</strong> mit Plan- und Baurecht im öffentlich geförderten, preisgedämpften bzw. freifinanzierten Wohnungsbau zu verzeichnen sein sollte. Die daraus resultierende <strong>Bautätigkeit</strong> in Bezug auf den Wohnungsbau <strong>sollte sich dann ebenfalls erhöht haben.</strong></i></p>
<p>Ein im Juni angekündigtes Monitoring- und Evaluationskonzept liegt allerdings bis heute nicht vor. Und wir fragen uns sowieso, wie man ohne quantifizierte Zielbestimmung den Erfolg oder Misserfolg der Maßnahmen feststellen will.</p>
<p>Wann sind Gesamtbaukosten „spürbar gesenkt“ worden? Um wie viele Wohnungen müsste sich die Bautätigkeit erhöht haben, um von einem Erfolg der Initative <strong>„Köln baut bezahlbar | Wohnen für alle“</strong> sprechen zu können?</p>
<p>Wir wissen es nicht. Die Verwaltung auch nicht. Keine gute Grundlage für Monitoring und Evaluation der Initiative.</p>
<p>__________________________________________________________________________________________</p>
<p><a href="https://www.linksfraktion-koeln.de/arbeitskreise/kunst-kultur-und-medien/linkes-kino/#sdfootnote1anc" class="sdfootnotesym">1</a> Vgl. hierzu die Stellungnahme der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik vom 17.9.2026 und den Antrag der Fraktion Die Linke zur Sitzung des Rates am 8.10.2026. „Köln baut bezahlbar und barrierefrei“:</p>]]></content:encoded>
                <category>LV Köln</category><category>Artikel</category><category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/_processed_/d/8/csm_anncapictures-crane-3533692_542007be91.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-449596</guid>
                <pubDate>Fri, 18 Sep 2026 09:41:30 +0200</pubDate>
                <title>Wie lange bleibt der Mülheimer Süden noch eine „Geisterstadt“?</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/wie-lange-bleibt-der-muelheimer-sueden-noch-eine-geisterstadt/</link>
                <author>Hans Günter Bell </author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Erst die Stadt Revue, dann das Stadtplanungsamt und schließlich noch der Sozialraumkoordinator luden innerhalb weniger Tage zu Info-Veranstaltungen zum Mülheimer Süden ein. Wer wollte, konnte sich also geballte Informationen zum aktuellen Stand und den Entwicklungsperspektiven verschaffen.</p>
<p>Seit dem Werkstattverfahren "Mülheimer Süden inklusive Hafen", das von 2013 bis 2014 durchgeführt worden ist, hat es viele Versprechungen, Ankündigungen und Enttäuschungen gegeben. Hier kann man viel über die Wirkungsweisen der Bodenspekulation und das Verhalten von Immobilienhaien lernen, wenig jedoch über die Entwicklung eines ehemaligen Industriestandortes. Das versprochene urbane und gemischte Quartier sucht man jedenfalls weiterhin vergeblich.</p>
<p>Im nördlichen Bereich tut sich seit Kurzem etwas: Auf dem Lindgens-Areal, dem Windmühlenquartier und auf Teilflächen der Deutz-Quartiere haben Abbrucharbeiten begonnen und man kann die Hoffnung haben, dass die Investoren und Eigentümer ihre Planungen tatsächlich verwirklichen.</p>
<p>Aber die Stadt ringt weiterhin mit dem Land NRW um den Ankauf des Otto-und-Langen-Quartiers.</p>
<p>Und auch nach dem Abschluss des Normenkontrollverfahrens zum Cologneo I rollen auf diesem Gelände keine Bagger, obwohl dort rechtskräftige Bebauungspläne bestehen und Baugenehmigungen erteilt worden sind. Jetzt rächt sich, dass die Stadt Swiss Life als bauwilligen Eigentümer eingeschätzt hat und in dem städtebaulichen Vertrag auf jegliche Bauverpflichtung verzichtet hat.</p>
<p>Der entscheidende Fehler wurde gleich zu Beginn gemacht: Die Stadt hat die Flächen aus der Hand gegeben und auf private Projektentwicklung gesetzt. Statt den Mülheimer Süden durch eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen nach § 165 BauGB in eigener Regie zu entwickeln schaute sie jahrelang dem Treiben der Immobilienhaie zu.</p>
<p>Immerhin wird jetzt verstärkt über Instrumente diskutiert, das öffentliche Interesse an einer gemeinwohlorientierten Entwicklung durchzusetzen: Städtebauliche Verträge, die nicht länger zahnlos sind; Baugebote; Erhebung einer Grundsteuer C mit einem höheren Hebesatz für baureife Grundstücke; Nutzung des kommunalen Vorkaufsrechts.</p>
<p>Damit die Stadtverwaltung diesen Weg geht, braucht es weiter Druck aus der Stadtgesellschaft.</p>
<p>Die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Köln steht an der Seite aller Initiativen, die in diesem Sinne aktiv sind.</p>]]></content:encoded>
                <category>LV Köln</category><category>Artikel</category><category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/_processed_/a/d/csm_Brache_Muelheim_Sued_c0a2101b81.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448768</guid>
                <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 08:59:47 +0200</pubDate>
                <title>„Wer wird Dir schon glauben?!“ Linkes Kino zeigte den Film &quot;Hysteria&quot; – und danach wurde es eigentlich erst richtig spannend.</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/wer-wird-dir-schon-glauben-linkes-kino-zeigt-hysteria-und-danach-wurde-es-eigentlich-erst-richtig-spannend/</link>
                <author>Renate Alves</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Denn was bleibt, wenn der Abspann läuft? Bilder. Gefühle. Unsicherheiten. Und die Frage: <i>Was davon ist wahr?</i></p>
<p>Im Gespräch mit Hajra Munir‑Khawaja machte Regisseur Mehmet Akif Büyükatalay deutlich, worum es ihm geht: Film erzählt keine Wahrheit, sondern Perspektiven. Und Perspektiven sind nie neutral – in ihnen stecken Machtverhältnisse, Hierarchien, blinde Flecken.</p>
<p><i>Hysteria</i> führt uns genau dorthin. Ausgehend von einer kleinen Notlüge spinnt sich ein dichtes Geflecht aus Halbwahrheiten und Auslassungen – bis nichts mehr eindeutig scheint. Was wir gesehen haben, beginnt zu wackeln. Was wir glauben, gerät ins Rutschen.</p>
<p>Büyükatalay formulierte es so treffend: Früher hat Kino Bilder geschaffen – heute muss es sie auch zerstören. Die Bilder in unseren Köpfen, die wir für selbstverständlich halten.</p>
<p>Besonders eindrücklich: Das Ende lässt eine Tür offen. Kein Schlussstrich, sondern eine Einladung. Zum Zweifel. Zum Weiterdenken. Zum Gespräch.</p>
<p>Genau das ist die eigentliche Kraft dieses Films – und dieses Abends im Kölner Filmhaus: nicht Antworten zu liefern, sondern Fragen zu stellen, die bleiben.</p>
<p>Wem glaubst du?<br>Und wie sicher bist du dir dabei?</p>]]></content:encoded>
                <category>LV Köln</category><category>Artikel</category><category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/lcmslfkoeln/user/upload/Hysteria-Filmstill.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-446607</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 09:39:21 +0100</pubDate>
                <title>Nachbesprechung Linkes Kino: Stolz &amp; Eigensinn</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/nachbesprechung-linkes-kino-stolz-eigensinn/</link>
                <author>Renate Alves</author>
                <description>Am 02.03.2026 hat die AG Linkes Kino den Dokumentarfilm &quot;Stolz &amp; Eigensinn&quot; gezeigt. Der Dokumentarfilm feierte auf der Berlinale 2025 in der Sektion Forum seine Welt-Uraufführung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h4>„Die haben gemacht, was ich wollte.“</h4>
<p>Aus dem Archiv einer Bürgerbewegung erhielt der Filmregisseur Gerd Kroske Aufnahmen des Piratensenders Canal X, der Anfang der 1990er-Jahre Industriearbeiterinnen in der DDR und ihre Werktätigkeit gefilmt hatte. Anfangs interessierte Kroske mehr wie damals über Arbeit gesprochen wurde und wie die gezeigten Frauen sich mit ihrer Arbeit identifiziert haben. Dann fing er an, die gezeigten Frauen zu suchen und daraus ist 2025 der Dokumentarfilm „Stolz und Eigensinn“ entstanden, den wir zusammen mit dem AK Feminismus anlässlich des Weltfrauentages im gut besuchten Filmhaus gezeigt haben.</p>
<p>Gerd Kroske hat den Frauen das alte Material vor der Kamera gezeigt und über die Aufnahmen wurde das „alte“ Leben und was danach kam wieder lebendig. Alle Frauen haben sich auch in zu DDR-Zeiten überwiegend männlich dominierten Berufen behauptet – im Tagebau an riesigen Drehschaufelbaggern, in der chemischen Industrie oder in der Stahlproduktion.</p>
<p>Sind die Frauen anfangs zurückhaltend mit der Bewertung des Eindringens von Frauen in Männerberufen und den Reaktionen der Männer darauf, zeigt sich durch die behutsame Gesprächsführung des Regisseurs nach und nach wie stolz die Frauen auf das Erreichte waren und sind und auch welche Widerstände sie durchbrechen mussten. Die Veränderungen nach der Wiedervereinigung haben vor allem Frauen getroffen, als Betriebe geschlossen wurden und Arbeitskräfte abgebaut wurden. Es wurde ihnen schlichtweg vermittelt: Wir brauchen euch nicht mehr.</p>
<p>Die neben Gerd Kroske für das von Hajra Munir-Khawaja geleitete Publikumsgespräch anwesende freie Autorin und Regisseurin Sophie Müller vom Hofe wies aus eigenem Befassen mit dem Thema wie etwa in ihrem Podcast „Das glücklichste Volk der Welt“ daraufhin, dass oftmals noch immer das Verständnis dafür fehlt, wie radikal sich nach 1990 Leben, Arbeit und Gesellschaft im Osten im Vergleich zum Westen verändert hat. Von ihr zusammengefasst mit dem Satz: „Ich komme aus einem Staat, den es nicht mehr gibt – so wie Atlantis“.</p>
<p>Kroske ergänzte, dass Frauen nach der Wiedervereinigung einen großen Komplex an Verlusten erlebten, der ihnen in der Verfassung garantiert war. Wie etwa auch im Frauenreport 90 zusammengefasst, der die soziale Situation von Frauen in der DDR dokumentiert. Hier sieht Kroske großen Nachholbedarf, Vieles aus der Zeit wurde noch gar nicht erzählt. Den Frauen aus dem Film merkt man an, wie gut es ihnen tut, ihre Geschichte erzählen zu können und wie sehr sie sich damals und heute mit ihrer Arbeit identifiziert haben.</p>
<p>Sophie Müller vom Hofe weist daraufhin, dass die zwei Wege in unserem Land auch noch viel Material bieten für zukünftige Entwicklungen.</p>
<p>Großer Dank an Gerd Kroske und Sophie Müller vom Hofe und dem AK Feminismus für die Unterstützung bei der Umsetzung dieses guten Filmabends!</p>]]></content:encoded>
                <category>Artikel</category><category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/lcmslfkoeln/upload/stolz_und_eigensinn.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-446609</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 09:39:21 +0100</pubDate>
                <title>Nachbesprechung Linkes Kino: Die Saat des heiligen Feigenbaums</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/nachbesprechung-linkes-kino-die-saat-des-heiligen-feigenbaums/</link>
                <author>Renate Alves</author>
                <description>Am 25.02.2026 hat die AG Linkes Kino das Oscar-nominierte deutsch-iranische Drama &quot;Die Saat des heiligen Feigenbaums&quot; im Filmhaus Köln gezeigt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h4>"Wenn Du niemandem mehr trauen kannst."&nbsp;</h4>
<p>Iman, frisch ernannter Ermittlungsrichter im Teheran 2022, sieht sich am Ziel seiner beruflichen Pläne. Doch schnell wird deutlich, dass mit Beginn der Proteste, ausgelöst durch den Tod der 22-jährigen Jina Mahsa Mini am 16. September nicht wirklich juristisches Handeln von Iman erwartet wird, sondern nur die Legitimierung für bereits feststehende (Todes-)Urteile zu leisten ist. Ehefrau Najmeh, die bedingungslos zu ihm steht, und die Töchter Rezvan und Sana, die über die Freundin der Studentin Rezvan mit der entstehenden Protestbewegung in Kontakt kommen, leben auf beengtem Raum im Zentrum der Stadt. Die Proteste, eingeblendet in Originalaufnahmen, finden draußen vor den mit Gardinen verhangenen Fenstern statt.</p>
<p>Die brutalen und willkürlichen Folgen des harten Durchgreifens des Regimes dringen in das ruhige Leben der Familie ein, als Rezvan die von Schrotkugeln im Gesicht verletzte Sadaf mit nach Hause bringt und ihre Mutter um Hilfe bittet. Der ruhige Erzählfluss, bis hierher ganz ohne Musik, wird jäh unterbrochen durch eine mit Musik und Licht fast sakral anmutende Szene, in der Najmeh die einzelnen Kugeln aus dem blutenden Gesicht entfernt. Beide Töchter sind fortan gegen den Vater und das von ihm repräsentierte Regime - erste Risse in der Familie zeigen sich.</p>
<p>Als die Dienstpistole Imans, die dieser für die neue Aufgabe erhalten hatte, aus der Wohnung verschwindet, rückt die politische Situation in den Hintergrund und die Zuschauer*innen werden Zeuge, wie durch das Misstrauen in der Familie insbesondere Iman jeglichen Rückhalt verliert. In einer Art Showdown vor den Kulissen einer unbewohnten Wüstenstadt endet der Film in einer Katastrophe.</p>
<p>Das Material des von Mohammad Rasulof im Iran gedrehten Films wurde direkt nach dem letzten Drehtag nach Deutschland gebracht und unter Leitung des deutschen Produzenten Mani Tilgner fertiggestellt. Mani war gerne bereit in der von Mika Swenshon geleiteten Diskussion nach dem Film auf zahlreiche Fragen und Anregungen zu antworten.</p>
<p>Die Idee für den Film hatte Rasulof noch im Gefängnis entwickelt, wo er eine Strafe wegen „Verschwörung gegen die nationale Sicherheit“ absaß, und dann innerhalb von nur sechs Monaten mit einem Budget von&nbsp; einer Millionen Euro umgesetzt. Er selber trat während der Dreharbeiten nicht in Erscheinung, höchstens mal verkleidet. Filmgenehmigungen werden im Iran oft für fiktive Kurz oder Kunstfilme beantragt, um die echten Filmideen und vor allem auch die Protagonisten zu schützen. Gedreht wird oft in geschlossenen Räumen, was bei Der Saat des heiligen Feigenbaums aber auch das zur Handlung gehörende Gefühl des Gefangenseins aller Personen in jeglicher Hinsicht verstärkte. Hier also nicht so sehr eine Einschränkung darstellte, sondern vielmehr gelungenes Stilmittel. Rasulof selbst hat sich nach Drehschluss zu Fuß auf den Weg nach Cannes gemacht, pünktlich zur Preisverleihung. Mehrere der Schauspieler*nnen des Films leben inzwischen auch im Exil.</p>
<p>Die Saat des heiligen Feigenbaums war für unsere Kino AG ein filmisches Highlight und wir danken Mani Tilgner für die spannenden Einblicke in die Filmentstehung und die Bedingungen seiner Produktion. Gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Iran.</p>]]></content:encoded>
                <category>Artikel</category><category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/lcmslfkoeln/upload/poster_210331.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-446064</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 09:32:58 +0100</pubDate>
                <title>Die AG Linkes Kino zeigt den Film: Stolz &amp; Eigensinn</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/die-ag-linkes-kino-zeigt-den-film-stolz-und-eigensinn/</link>
                
                <description>„Stolz und Eigensinn“ ist eine mediale Einkreisung, die eine Lücke schließt und Frauen porträtiert, die sich ihren Stolz und Eigensinn bis heute bewahrt haben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Stolz &amp; Eigensinn</strong><br>ein Film von Gerd Kroske<br>DE 2025, 115 Minuten, deutsche OF</h5>
<p><strong>Montag, 02. März 2026, 20:00 Uhr</strong><br><strong>Filmhaus, Maybachstr. 111</strong><br><br><strong>Eintritt:&nbsp;</strong><br>8 Euro, ermäßigt 4 Euro (nur an der Abendkasse)</p>
<p>Deutschland unmittelbar nach der Wende. Die zweite große Entlassungswelle hat den Osten erreicht. Frauen aus den ehemaligen Industrie-Großbetrieben der DDR erzählen mit heute überraschender Selbstverständlichkeit über sich und die persönlich erlangte Unabhängigkeit durch ihre Arbeit.&nbsp;<br>Selbstbewusst und emanzipiert teilen sie ihr Erstaunen darüber, dass plötzlich nur noch Männer ihre Arbeiten machen sollen. Sie erzählen auch von den einstigen Utopien, die es heute nicht mehr gibt. Zudem sehen wir Aufnahmen aus ihrem Arbeitsalltag in längst verschwundenen Industriegebäuden und Braunkohlezechen.&nbsp;<br><br>Auf alten U-matic-Bändern aus den Beständen des ehemaligen Leipziger Piratensenders KANAL X sind die Interviews erhalten. Über 30 Jahre später hat Gerd Kroske diesen filmischen Schatz aus dem Archiv geborgen und die Arbeiter:innen von damals wiedergefunden. Einer Versuchsanordnung gleich, wird das alte Material im Split-Screen von den Frauen neu kommentiert und hinterfragt. „Stolz und Eigensinn“ ist eine mediale Einkreisung, die eine Lücke schließt und Frauen porträtiert, die sich ihren Stolz und Eigensinn bis heute bewahrt haben. Was wurde einst gewonnen? Was ist verloren? Was ist geschehen?</p>
<p>Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren wir über den Film mit:</p><ul class="list-normal"><li><strong>Gerd Kroske</strong><br>(Regisseur und Produzent)</li><li><strong>Sophie Müller vom Hofe</strong><br>(Auorin und Regisseurin)</li></ul><p><br><strong>Eine Veranstaltung der</strong><br><strong>AG Linkes Kino der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Köln.</strong></p>
<p>Wir zeigen mehrmals im Jahr Filme und diskutieren über sie mit Fachleuten. Mal geht es um die Inhalte der Filme, mal um die Arbeit der Schauspieler*innen, der Produzent*innen oder der vielen Anderen, die an Dreharbeiten und Post-produktion beteiligt sind.</p>]]></content:encoded>
                <category>Artikel</category><category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/_processed_/e/d/csm_StolzEigensinn_Presse_01_CorneliaPatzwald_44d6d0c539.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441778</guid>
                <pubDate>Sun, 29 Jun 2025 07:23:00 +0200</pubDate>
                <title>Die AG Linkes Kino zeigt den Film:  Das Gegenteil von Grau</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/die-ag-linkes-kino-zeigt-den-film-das-gegenteil-von-grau/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mittwoch, 9. Juli 2025, 19:30 Uhr<br> Filmhaus, Maybachstr. 111</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Eintritt: </strong><br> 8 Euro, ermäßigt 4 Euro (nur an der Abendkasse)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten. Stadtteilläden, Repair Cafés und Mieter*inneninitiativen entstehen in den Nischen der Städte – unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam.</p>
<p>Der Film zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen.</p>
<p>Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren wir über den Film mit:</p><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Matthias Coers</strong><br> 	(Regisseur)</li> 	<li><strong>Dr. Günter Bell</strong><br> 	(Stadtplaner)</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Eine Veranstaltung der<br> AG Linkes Kino der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Köln.</strong></p>
<p>Wir zeigen mehrmals im Jahr Filme und diskutieren über sie mit Fachleuten. Mal geht es um die Inhalte der Filme, mal um die Arbeit der Schauspieler*innen, der Produzent*innen oder der vielen Anderen, die an Dreharbeiten und Post-produktion beteiligt sind.</p>]]></content:encoded>
                <category>Artikel</category><category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/lcmslfkoeln/alles_thematisch/Bilder/Linkes_Kino/Das-Gegenteil-von-Grau-Plakat-Premieren-300x212.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441316</guid>
                <pubDate>Sat, 31 May 2025 12:43:28 +0200</pubDate>
                <title>Er kann den Krieg nicht beenden, er hat ihn nicht produziert - Linkes Kino zeigt „Wag the dog“</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/er-kann-den-krieg-nicht-beenden-er-hat-ihn-nicht-produziert-linkes-kino-zeigt-wag-the-dog/</link>
                <author>Renate Alves</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt, so in etwa die Übersetzung des US-amerikanischen Films aus dem Jahr 1999, der zeigt, wie ein rein medial inszenierter Krieg dem US-Präsidenten die Wiederwahl sichert.</p>
<p>Die Lage im Weißen Haus ist bedrohlich, der Krisenstab rotiert: der Präsident, sich seiner Wiederwahl gewiss, soll eine Schülerin belästigt haben und es verbleiben nur noch wenige Tage bis zur Wahl. Die Beraterin des Präsidenten, gespielt von Anne Heche, engagiert einen mysteriösen Mr. Fix-it (Robert de Niro), der bekannt ist für die Verbreitung von Gerüchten und die Manipulation der Medien, um die drohende Niederlage abzuwenden. Er tut sich zusammen mit dem genialen Hollywood-Produzenten Motss, erfrischend exaltiert gespielt von Dustin Hoffman, und gemeinsam inszenieren sie einen Krieg – ohne Waffen, ohne Militär, dafür mit allem was dazu gehört: Emotionen, Helden, sogar eine Befreiungshymne wird komponiert und mit einer jungen Albanerin, die mit ihrem Hund im Arm dem Krieg ein menschliches Gesicht gibt. Allein diese Szene, gespielt vor der Green Screen und dann mit montierten Kriegsaufnahmen fertiggestellt, bringt viele Lacher, aber gleichzeitig ist die Realität gefakter Bilder ganz nah.</p>
<p>Die Komödie von Barry Levinsons vermittelt auch nach über 25 Jahren das Gefühl, sie sei erst gestern fertiggestellt worden. Schnelle und reichweitenversprechende Falschinformationen werden mit Hilfe Hollywoods inszeniert, verbreitet und noch mediengerecht verpackt. Und es muss ja richtig sein, weil es im Fernsehen gezeigt wird. Wag the dog enthält gerade genug Wahrheit, dass man sich beim nächsten Mal, wenn man CNN oder NTV schaut, fragt, was Dichtung und was Wahrheit ist.</p>
<p>Im anschließenden Publikumsgespräch mit Uta Steinwehr, Journalistin und Factcheckerin, wird schnell klar, wie viel wichtiger die Verifizierung von Inhalten, Bildern und Videos seit damals geworden ist. Angesichts der vielen Möglichkeiten, gewollte oder ungewollte Falschmeldungen zu verbreiten, bleibt es eine große gesamtgesellschaftliche Aufgabe, hier Mittel und Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Der Film bzw. sein Alter zeigen aber auch, das wir - Publikum und Gesellschaft - nicht wirklich ein Mittel gegen Desinformationen gefunden haben. Medienkompetenz ist und bleibt eine der wichtigsten Aufgaben – auch für Die Linke.</p>]]></content:encoded>
                <category>Artikel</category><category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/_processed_/f/0/csm_IMG_1389_ce76417602.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-437256</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Dec 2024 09:36:44 +0100</pubDate>
                <title>Stellungnahme der Filmszene Köln zum Haushaltsentwurf der Stadt Köln 2025/2026 </title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/stellungnahme-der-filmszene-koeln-zum-haushaltsentwurf-der-stadt-koeln-2025-2026/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem aktuellen Haushaltsplan soll die Filmkultur gegenüber der Förderung in 2024 in 2025 mit 11,6 % und 2026 mit 14 % gekürzt werden. Tatsächlich benötigt die Filmkultur insgesamt einen Zuwachs von rund 30 %, nur um Kostensteigerungen aufzufangen. Alles andere stellt die Filmkultur vor große Probleme und gefährdet die NRW-weit einzigartige filmkulturelle Vielfalt Kölns.</p>
<p>Die AG Linkes Kino unterstützt die Mindestforderung, dass die Projektförderung von 320.000 Euro auf diesem Mindestniveau erhalten bleibt.</p>
<p>Hier die vollständige <a href="https://filmszene.koeln/2024/12/14/stellungnahme-der-filmszene-koeln-zum-haushaltsentwurf-der-stadt-koeln-2025-2026/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Stellungnahme</a>.</p>]]></content:encoded>
                <category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/_processed_/5/3/csm_Filmszene_Koeln_371f170c2e.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-435982</guid>
                <pubDate>Sat, 12 Oct 2024 08:50:00 +0200</pubDate>
                <title>Linkes Kino zeigt „Pride“</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/linkes-kino-zeigt-pride/</link>
                <author>Renate Alves</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>England in der Thatcher-Ära: 1984 beschließt die Regierung die Schließung und Privatisierung zahlreicher Zechen. Auch die Kumpel in einem kleinen walisischen Dorf sind betroffen, was zu einer ungewöhnlichen Solidaritätsaktion führt: Eine Londoner Gruppe beginnt unter dem Namen „Lesben und Schwule für die Bergarbeiter“ Spenden für die betroffenen Familien zu sammeln. Die Sozialkomödie „Pride“ des britischen Regisseurs Matthew Warchus von 2014 beruht auf tatsächlichen Begebenheiten. Als eine kleine Gruppe der AktivistInnen sich aufmacht, um die Spenden persönlich zu überbringen, entsteht aus dem Zusammenprall zweier Welten ein wirklichkeitsnahes, ernsthaftes und auch humorvolles Abbild der Gesellschaft in den 1980er Jahren. Auch der Soundtrack zum Film mit Hits etwa von Bronsky Beat oder Culture Club lässt die Zeit direkt wieder wach werden und wurde belohnt mit spontanem Applaus am Ende des Films.</p>
<p>In der von Hajra Munir Khawaja moderierten Diskussionsrunde mit Florian Weis, Historiker in der Rosa-Luxemburg-Stiftung, und Christian Steckmann, IGayBau, konnten die Geschehnisse zum einen nochmal historisch eingeordnet werden und die Situation von queeren Menschen heute diskutiert werden und auch die veränderte Situation von queeren Menschen in der Gegenwart gegenüber gestellt werden.</p>
<p>Pride zeigt, wie es ist, wenn sich sehr unterschiedliche Gruppen miteinander solidarisieren, die Diskussion den Abgleich mit der Realität, in der – wenn man ehrlich ist – Menschen erstmal nur für ihre Rechte eintreten. Dass Bergarbeiter und Schwule und Lesben sich zusammengetan haben, ließ uns ZuschauerInnen hoffnungsvoll den Saal verlassen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/lcmslfkoeln/alles_thematisch/queer/Screenshot_PRIDE.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-433794</guid>
                <pubDate>Sun, 29 Sep 2024 16:46:01 +0200</pubDate>
                <title>Die AG Linkes Kino ist großer Fan von „Junges Filmfestival Köln / Cinepänz“.</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/die-ag-linkes-kino-ist-grosser-fan-von-junges-filmfestival-koeln-cinepaenz/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vom 5. bis 10. Oktober 2024 verwandelt sich Köln in einen aufregenden Treffpunkt für junge Filmfans sowie alle anderen filmbegeisterten Menschen.</p>
<p>12 Kinos, Kulturzentren und Filmstudios öffnen ihre Türen und Besucher*innen können aus über 70 Veranstaltungen ihr Lieblingsprogramm wählen. Ergänzt werden die Filmvorführungen durch Filmgespräche, Workshops und Aktionen.</p>
<p>Tickets und Termine gibt es unter <a href="http://www.cinepaenz.de" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">www.cinepaenz.de</a> oder bei Rausgegangen. Sechs Tage voller Filme, Gespräche, Workshops und Aktionen</p>]]></content:encoded>
                <category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/lcmslfkoeln/alles_thematisch/Bilder/Linkes_Kino/JFFK_Fritzi_und_Sophie__c__TrickStudio_Lutterbeck.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-433518</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Sep 2024 12:52:08 +0200</pubDate>
                <title>Nachteilsausgleich für Menschen mit Behinderung: Ermäßigungen bei Eintrittsgeldern in Kölner Kinos</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/nachteilsausgleich-fuer-menschen-mit-behinderung-ermaessigungen-bei-eintrittsgeldern-in-koelner-kinos/</link>
                <author>Hans Günter Bell</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung an kulturellen Angeboten in Köln scheitert neben baulichen Barrieren auch an finanziellen Hürden.</p>
<p>Die AG Linkes Kino der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Köln hat die Kölner Kinos nach Ermäßigungen bei Eintrittsgeldern für Menschen mit Behinderung und für ihre Begleitperson befragt.</p>
<p>Neun der 14 befragten Kinos gaben an, dass sie Menschen mit Behinderung Ermäßigungen (in unterschiedlicher Höhe) gewähren. Fünf gaben an, keine solche Ermäßigung zu gewähren.</p>
<p>Zehn der befragten Kinos gaben an, dass sie einer Begleitperson von Menschen mit Behinderung, in deren Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „B“ eingetragen ist, freien Eintritt gewähren. Zwei gaben an, keine solche Ermäßigung zu gewähren. Zwei Kinos haben hierzu trotz mehrmaliger Nachfrage keine Auskunft gegeben.</p>
<p>Auf Antrag der Linksfraktion dankt die Stadt AG Behindertenpolitik den Kölner Kinos für die Gewährung der Nachteilsausgleich für Menschen mit Behinderung.</p>
<p>Sie bedauert, dass nicht alle Kölner Kinos Menschen mit Behinderung eine Ermäßigung gewähren.</p>
<p>Die Behindertenbeauftragte wird die Kinos, die Menschen mit Behinderung bzw. ihren Begleitpersonen keine Ermäßigung gewähren, bitten, über Ermäßigungen für Menschen mit Behinderung und ihre Begleitpersonen nochmals nachzudenken.</p>
<p>Eine Übersicht, welche Kinos Ermäßigungen gewähren, findet ihr hier:</p>
<p><a href="https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/behinderung/ermaessigung-bei-eintrittsgeldern-fuer-menschen-mit-behinderung" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/behinderung/ermaessigung-bei-eintrittsgeldern-fuer-menschen-mit-behinderung</a></p>]]></content:encoded>
                <category>AK Gesundheit und Inklusion</category><category>Artikel</category><category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/_processed_/a/4/csm_Kinosaal_Savoy_Filmtheater_107dfdf735.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-436243</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Sep 2024 12:10:00 +0200</pubDate>
                <title>Linker Kino Abend im Zeichen des Ostpunk</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/linker-kino-abend-im-zeichen-des-ostpunk/</link>
                <author>Michael Hartmann</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Schleimkeim war eine Punkband aus Erfurt, die in den 1980er Jahren die Subkultur in der DDR belebte. Die Band war auffällig, laut und, wie es sich für Punks gehörte, gegen das System.</p>
<p>Der Film "SCHLEIMKEIM - OTZE UND DIE DDR VON UNTEN" erzählt die Geschichte der Band und vor allem von Otze, dem Sänger. Aus Zeitdokumenten und Interviews mit ehemaligen Bandmitgliedern und Angehörigen entsteht eine dokumentarische Collage, die die Musik greifbar macht und den Preis der Freiheit zeigt.</p>
<p>Der Kinosaal war gut besucht und zog vor allem Punks an. Im Anschluss an den Film stand ein Zeitzeuge aus Leipzig für ein Interview zur Verfügung; Alexander Pehlemann (Agitator,<br> Kunsthistoriker, Autor) zeigte noch einmal auf, welchen besonderen Repressalien Subkulturen im autoritären System ausgesetzt waren und wie sich diese von denen in der BRD unterschieden. Außerdem konnte er im Interview mit Hajra spannende Anekdoten rund um die Veröffentlichung der ersten Schleimkeim-LP erzählen.</p>
<p>Der Film und das anschließende Interview zeigten an einem kurzweiligen und heiteren Kinoabend eindringlich, dass der Kampf für soziale Gleichheit niemals ohne den Kampf und das Eintreten für individuelle Freiheit geführt werden kann</p>]]></content:encoded>
                <category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/lcmslfkoeln/alles_thematisch/Bilder/Linkes_Kino/schleim.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-428256</guid>
                <pubDate>Mon, 26 Feb 2024 17:01:49 +0100</pubDate>
                <title>„Hêza“ in der Reihe linkes Kino Köln - Dokumentarfilm über eine kraftvolle jesidische Frau im Befreiungskampf gegen den IS</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/heza-in-der-reihe-linkes-kino-koeln-dokumentarfilm-ueber-eine-kraftvolle-jesidische-frau-im-befreiungskampf-gegen-den-is/</link>
                <author>Renate Alves</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Donnerstag konnte die AG Linkes Kino vor ausverkauftem Saal Hêza zeigen: Der Dokumentarfilm der Regisseurin Derya Deniz erzählt die Geschichte der jungen jesidischen Frau, deren Kampfname Hêza die ´Kraftvolle` bedeutet. Von der Gefangennahme durch den IS bis hin zur Flucht und zur Teilnahme am Befreiungskampf um Raqqa als Kommandantin der Fraueneinheit YJS.</p>
<p>Der Film springt direkt ins Kampfgebiet in die Provinz Sengal (Nordirak) und zeigt eine junge Frau im Kampfanzug vor den Trümmern einer Ortschaft. Beinahe nüchtern erzählt Hêza von schlimmsten Gräueltaten, die ihr und vielen anderen jesidischen Frauen und Mädchen durch die Männer des IS angetan wurden. In der Erzählung wird nach und nach Ausmaß und Unmenschlichkeit des Angriffs des IS auf die Jesiden ab August 2014 deutlich. Männer, ältere Frauen und Kinder wurden oft direkt getötet, junge Mädchen und Frauen versklavt. Wenn Hêza erzählt wie sie von einem zum nächsten Mann verkauft, vergewaltigt und gequält wird, möchte man sich als Zuschauer am liebsten die Ohren zuhalten. Der offene Blick, mit dem Hêza überwiegend in die Kamera schaut, ist der große Sogfaktor des Films. Es geht nicht um Hintergründe, Frontverlauf oder Kampfstrategien, sondern der Focus ist Hêza, die in Kampfanzug und mit Maschinengewehr schon äußerlich symbolisiert, kein Opfer mehr sein zu wollen.</p>
<p>Im anschließenden Publikumsgespräch mit der Produzentin des Films Berfin Hezal, moderiert von Hajra Munir-Khawaja, wurde einhellig der Mut Hêzas besonders hervorgehoben. Aber auch der Mut des Filmteams unter der Regisseurin Derya Deniz, diesen Film in dem noch immer umkämpften Gebiet zu drehen. Durch die Interviews mit Hêza und den Reisen zu den Orten ihrer Gefangenschaft gelang es, andere Frauen und Mädchen zu befreien. Der Film ist dem oftmals vergessenen Kampf des jesidischen Volkes gewidmet und noch mehr der Ermächtigung der Frauen in diesem Kampf.</p>]]></content:encoded>
                <category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/lcmslfkoeln/alles_thematisch/Artikelbilder/IMG_1127.JPG" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-417869</guid>
                <pubDate>Thu, 11 Jan 2024 12:54:00 +0100</pubDate>
                <title>Mord – Täter gefasst –alles gut? Linkes Kino goes Theater</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/mord-taeter-gefasst-alles-gut-linkes-kino-goes-theater/</link>
                <author>Renate Alves</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Dezember hatte „Soko Tatort“ – von Nele Stuhler – Premiere im Kölner Schauspielhaus. Für die Vorstellung am 16. Dezember 2023 hatte die AG Linkes Kino ein anschließendes Publikumsgespräch mit der Videokünstlerin Nazgol Emani und dem Schauspieler Nikolaus Benda organisiert.</p>
<p>Seit Jahrzenten steht das Krimigenre in der Film- und Fernsehlandschaft felsenfest. Und es wächst sogar: Über 50% des deutschen Fiktion-TVs besteht mittlerweile aus Krimiformaten. Aber warum? Was finden wir so spannend an Mord- und Totschlag, an der Polizeiarbeit, die da auf dem Bildschirm geleistet wird? Und wie prägen SOKO, Tatort und Co. unsere Sicht auf die Polizei? Denn seit es diese als staatliche Institution gibt, gab es ebenfalls Stimmen, die das Machtmonopol der Menschen in Blau kritisieren. Die Regisseurin Nele Stuhler stellt mit ihrem Stück das Krimigenre auf den Kopf, fragt nach Gerechtigkeit und hinterfragt die Notwendigkeit dieser staatlichen Institution, die sich in der Menschheitsgeschichte scheinbar alternativlos präsentiert.</p>
<p>In der von Mika Swenshon moderierten Runde geben Emani und Benda für je ihren eigenen Bereich spannende Einblicke - Soko Tatort war von Anfang an als Stückentwicklung konzeptioniert, Mitarbeit war ausdrücklich gewünscht und im Fall von Emani auch mit stückprägend. Jede/Jeder Akteur*in war aufgefordert sich mit einem Thema aus dem Komplex Krimi/Polizei/Gewaltverhältnisse in die Vorbereitung einzubringen. Benda entschied sich für Polizei und Rap, in der Aufführung wurde dies umgesetzt als mitreißende Musiknummer. Die ganz unterschiedlichen Ideen fanden sich fragmentarisch in der Aufführung wieder, zusammengesetzt von Nele Suhler und visuell unterstützt durch Videoimpulse von Nazgol Emani. Gleichzeitig war die Vielfalt der Themen aber auch Anlass zur Kritik: Vieles wurde eben auch nur angerissen und manchen Zuschauern fehlte die Ernsthaftigkeit, z.B. zu den Themen Überwachungsstaat oder willkürliche Staatsgewalt. Benda und Emani entgegneten diesem Einwand, dass für die Regisseurin die Lust am Theatermachen und –spielen im Vordergrund stand. Soko Tatort ist keine dokumentarische Abrechnung mit der Krimiflut in den Medien.</p>
<p>Für die AG Linkes Kino und das Publikum war es ein Theaterabend mit gelungenen Impulsen, mit einigen Fragenzeichen und mit besonderen Einsichten in eine Stückentwicklung.</p>]]></content:encoded>
                <category>Artikel</category><category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/lcmslfkoeln/alles_thematisch/Platzjabbeck/Foto_Tatort.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-417515</guid>
                <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 17:46:53 +0100</pubDate>
                <title>FILM AB, IHR SEID DIE STARS!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/film-ab-ihr-seid-die-stars/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Solidaritätserklärung mit den Kinobeschäftigten bei CinemaxX, CineStar und UCI</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Aktuell laufen Tarifverhandlungen für die insgesamt rund 4000 Kinobeschäftigten in den drei Kinokonzernen CinemaxX, CineStar und UCI. </em></p>
<p><em>Die AG Linkes Kino der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Köln ist solidarisch mit den Kolleg*innen, die die Kinos am Laufen halten. </em></p>
<p><em>Wir unterstützen eure Forderungen:</em></p>
<p><em>• Einstiegslohn für Servicekräfte soll 14 Euro betragen</em></p>
<p><em>• Einstiegslohn für Ebenenleitungen soll 16,50 Euro betragen</em></p>
<p><em>• Verbesserte Lohnstruktur durch höhere Schritte zwischen den Stufen</em></p>
<p><em>• Erhöhung der Jährlichen Sonderleistung auf 880 Euro</em></p>
<p><em>• Laufzeit von 12 Monaten</em></p>
<p><em>Denn: allein von Leidenschaft für’s Kino kann man keinen Wocheneinkauf bezahlen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Mehr und aktuelle Informationen: <a href="http://www.kinonetzwerk.verdi.de" target="_blank" rel="noreferrer"> http://www.kinonetzwerk.verdi.de</a></em></p>]]></content:encoded>
                <category>Artikel</category><category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/lcmslfkoeln/alles_thematisch/Bilder/Linkes_Kino/pop_corn_mit_kino_karte.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-417158</guid>
                <pubDate>Mon, 04 Dec 2023 12:33:11 +0100</pubDate>
                <title>Linkes Kino goes to SOKO TATORT</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/linkes-kino-goes-to-soko-tatort/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle kennen das coole Saarland-Duo, das Klassik-Duo aus Bayern, und viele weitere Komissar*innen, die jeden Sonntagabend den Tatort prägen. Seit Jahrzenten besteht das Krimigenre in der Film- und Fernseherlandschaft felsenfest. Und es wächst sogar: Über 50% des deutschen Fiktions-TVs besteht mittlerweile aus Krimiformaten. Aber warum? Was finden wir so spannend an Mord- und Totschlag, an der Polizeiarbeit, die da auf dem Bildschirm geleistet wird? Und wie prägen SOKO und Co. unsere Sicht auf die Polizei? Denn seit es diese als staatliche Institution gibt, gab es ebenfalls Stimmen, die das Machtmonopol der Menschen in blau kritisieren. Spätestens seit dem Fall des ermordeten Afroamerikaners George Floyd im Sommer 2020, ist auch in Europa erneut eine Diskussion entfacht, die über Polizeigewalt (besonders an marginalisierten Gruppen) klagt. Wie geht mensch also damit um, wenn wir einen gesamten Berufsstand in den Medien heroisieren, und diese Filmwirklichkeit nicht immer mit den Alltagserfahrungen und Polizeikontakten der Menschen übereinstimmen?</p>
<p>Die Regisseurin Nele Stuhler stellt mit ihrem Stück das Krimigenre auf den Kopf, fragt nach Gerechtigkeit und hinterfragt die Notwendigkeit dieser staatlichen Institution, die sich in der Menschheitsgeschichte scheinbar alternativlos präsentiert.</p>
<p>Deshalb gastiert das Linke Kino <strong>am Samstag, 16.12.2023, 20:00 Uhr im DEPOT 2 </strong>bei Nele Stuhlers „SOKO TATORT“ am Schauspiel Köln und nimmt unser aller Mordlust unter die Lupe.</p>
<p>Im Anschluss werden die Videokünstlerin Nasgol Emami, sowie der Schauspieler Nikolaus Benda ins Kreuzverhör genommen.</p>
<p>Nasgol Emami ist freischaffende Regisseurin, Kamerafrau und bringt das Theater live auf die Leinwände der Bühnen Köln. Nikolaus Benda ist festes Ensemblemitglied am Schauspiel Köln und in der aktuellen Spielzeit, neben SOKO TATORT, in TINI UND DER MAGISCHE PHANTAFABULIEROMAT sowie DIE LETZTEN MÄNNER DES WESTENS zu sehen.</p>
<p>Mehr Infos <a href="https://www.schauspiel.koeln/spielplan/a-z/soko-tatort/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier</a></p>
<p>Tickets gibt es auf der Website des Schauspiel Köln.</p>]]></content:encoded>
                <category>Artikel</category><category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/_processed_/c/b/csm_zurich-cantonal-police-3227506_ed8119bbc6.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-417638</guid>
                <pubDate>Tue, 26 Sep 2023 11:29:00 +0200</pubDate>
                <title>„Ich hab viel gesehen, ich konnt nicht widerstehen“ - „Rheingold“ von Fatih Akin in der Reihe Linkes Kino</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/ich-hab-viel-gesehen-ich-konnt-nicht-widerstehen-rheingold-von-fatih-akin-in-der-reihe-linkes-kino/</link>
                <author>Renate Alves</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Film Rheingold aus 2022 zeigt das bewegte Leben des Rappers und Musikproduzenten Xatar - von der Hölle an die Spitze der Musik-Charts. Giwar Hajabi, so der bürgerliche Name, flieht Mitte der 1980er-Jahre mit seinen Eltern nach Deutschland. Diese, iranische Kurden, sind klassische Musiker und ermöglichen ihrem Sohn trotz der widrigen Umstände Klavierstunden, dafür arbeitet die Mutter sogar als Putzfrau. Als der Vater eine Anstellung als Dirigent erhält, verlässt er die Familie und Frau und Kinder bleiben in der Sozialbausiedlung in Bonn zurück.</p>
<p>Um an Geld und Ruhm zu kommen, driftet Giwar in die Kleinkriminalität ab. Angefangen vom Kopieren von Pornos auf VHS-Kassetten bis zum Verkaufen von Betäubungsmitteln. Bei einem Clubbesuch sieht er das erste Mal SSIO, lernt seinen Beatproduzenten kennen und beginnt erste Texte zu schreiben. Gleichzeitig steigt erschnell zum Großdealer auf.</p>
<p>Um eine verlorene Ladung Drogen zu ersetzen, plant Giwar den Raub eines Goldtransporters. Auf seiner Flucht vor den Behörden wird er in einer syrischen Haftanstalt gefoltert; schließlich aber nach Deutschland ausgeliefert und verurteilt. Im Gefängnis beginnt er heimlich Texte für seinen Produzenten aufzunehmen, welche die beiden über geschmuggelte SD-Karten austauschen. So entsteht seine erste CD – „Baba aller Babas“, die ihn an die Spitze der deutschen Charts befördert.</p>
<p>Über die Bedeutung und den Einfluss von Rap auf Jugendkultur sprachen nach der gut besuchten Film-vorführung sehr kenntnisreich und anschaulich Sergen Canoglu (bis Frühjahr 2023 Sprecher der LINKEN Köln, Autor einer Masterarbeit zum Thema Rap und Neoliberalismus) und Hannes Loh (Rapper und Autor, mit Schwerpunkt HipHop-Kultur und Migration).</p>
<p>Besonderes Augenmerk lag in den Redebeiträgen auf die oftmals fehlende Wertschätzung der Lebensleistung migrantischer Menschen (Flucht, Neuanfang, Diskriminierung und/oder Armut) durch die Mehrheitsgesellschaft, die eben besonders im Rap thematisiert wurde und wird. Rap ist fast überall mit ge-ringsten Mitteln möglich, ein mitentscheidender Grund für seinen Erfolg hin zur größten Jugendkultur.</p>
<p>Dem Film gelingt es zu zeigen, dass „Rap es wie kein anderes Genre schafft, die Stimme der Unteren in der Gesellschaft in eine breite Öffentlichkeit zu bringen“.</p>
<p>Und noch eine Anmerkung: Im Publikum waren zahlreiche Besucher*innen der von der Kino-AG eingeladenen Jugendzentren in Kalk (Pavillon) und Gremberghoven (Grembox). Diese Einladung entstand aus dem Projekt „benachteiligte Stadtteile stärken“. Es gibt Überlegungen, das mit einem Rap-Workshop in Gremberghoven fortzusetzen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/lcmslfkoeln/alles_thematisch/Bilder/Linkes_Kino/Rheingold_6187.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-413188</guid>
                <pubDate>Fri, 11 Aug 2023 09:26:53 +0200</pubDate>
                <title>Filmvorführungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/filmvorfuehrungen-der-rosa-luxemburg-stiftung/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auch die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW zeigt in Köln Kino-Filme:</p>
<p><strong><a href="https://nrw.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/WORYA/diese-spontane-arbeitsniederlegung-war-nicht-geplant?cHash=120e1fe101d9c80433dca71c5ef5e0bf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">„Diese spontane Arbeitsniederlegung war nicht geplant“</a></strong><br> Filmvorführung &amp; Diskussion mit Zeitzeug*innen/Aktivist*innen der Streiks im Ford-Werk 1973 (im Rex)</p>
<p><strong><a href="https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/JVFN6/kara-kafa-%E2%80%93-filmvorfuehrung-%26-diskussion?cHash=e9a2a298d3e8598527259706aee1f6ea" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">„Kara Kafa“</a></strong></p>
<h2><strong>Filmvorführung &amp; Diskussion </strong>im Rahmen der Reihe „Ihr Kampf ist unser Kampf – Streik 1973 bis 2023 und darüber hinaus“ &nbsp;(im Filmhaus)</h2>]]></content:encoded>
                <category>AKKKM - Arbeitskreis Kunst, Kultur, Medien</category><category>Kino</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/_processed_/d/c/csm_movie-theater-2502213_839abc7b84.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-413168</guid>
                <pubDate>Thu, 10 Aug 2023 09:24:00 +0200</pubDate>
                <title>Die AG Linkes Kino zeigt den Film:  Rheingold</title>
                <link>https://www.linksfraktion-koeln.de/politik-im-rat/detail/news/die-ag-linkes-kino-zeigt-den-film-rheingold/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Film basiert auf dem autobiografischen Roman „Xatar – Alles oder Nix“.</p>
<p>Xatars Weg vom Ghetto an die Spitze der Musik-Charts ist so dramatisch wie abenteuerlich: aus der Hölle eines irakischen Knasts kommt Giwar Hajabi Mitte der 80er Jahre als kleiner Junge mit seiner Familie nach Deutschland und landet ganz unten. Möglichkeiten gibt es, aber Hindernisse noch viel mehr. Vom Kleinkriminellen zum Großdealer geht es ganz schnell. Bis eine Ladung verloren geht. Um beim Kartell seine Schulden zu begleichen, plant Giwar einen legendären Goldraub.</p>
<p><strong>Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren wir </strong><strong>über den Film und deutschen Rap mit</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Sergen Canoglu</strong>. Er hat über Rapmusik in der postmigrantischen Gesellschaft geschrieben.</li> 	<li><strong>Hannes Loh</strong>. Er war einer der Mitbegründer der deutschen Hip-Hop-Gruppe Anarchist Academy.</li> </ul><p><strong>Eine Veranstaltung der AG Linkes Kino der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Köln.</strong></p>
<p>Wir zeigen mehrmals im Jahr Filme und diskutieren über sie mit Fachleuten. Mal geht es um die Inhalte der Filme, mal um die Arbeit der Schauspieler*innen, der Produzent*innen oder der vielen Anderen, die an Dreharbeiten und Post-produktion beteiligt sind.</p>
<p><strong><em>Montag, 4.9.2023, 19:00 Uhr</em></strong></p>
<p><strong><em>Filmhaus, Maybachstr. 111</em></strong></p>
<p><strong>Eintritt: </strong><br> 8 Euro, ermäßigt 4 Euro (nur an der Abendkasse)</p>
<p><strong>Mehr Informationen: </strong><br> <a href="https://filmhaus-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://filmhaus-koeln.de/</a></p>
<p><strong>Du bist an einer Mitarbeit in der AG Linkes Kino interessiert? Dann Mail an: </strong>guenter.bell@stadt-koeln.de</p>]]></content:encoded>
                <category>AKKKM - Arbeitskreis Kunst, Kultur, Medien</category><category>Kino</category><category>News</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/lcmslfkoeln/alles_thematisch/Bilder/Linkes_Kino/linkes_kino_rheingold_facebook.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


        </channel>
    </rss>


