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Arbeitslosenzentren müssen erhalten und gestärkt werden!

Foto: Berthold Bronisz

Für die kommende Ratssitzung am 16. September fordert DIE LINKE eine Erhöhung der Mittel für Träger der Erwerbslosenarbeit. Zusammen mit der SPD hat die Linksfraktion einen Antrag gestellt, Erwerbslosenberatungsstellen künftig mit 75.000 Euro und Arbeitslosenzentren mit 25.000 Euro jährlich aus städtischen Mitteln zu unterstützen.

Dazu erklärt das Ratsmitglied Jörg Detjen:

„Im vergangenen Sozialausschuss legte die Verwaltung den Jahresbericht 2020 über die Erwerbs- und Arbeitslosenzentren vor. Die deutliche Zunahme der Beratung in 2020 von 5.203 auf 6.313 spricht eine deutliche Sprache.

Im neuen Haushalt dagegen sind die Arbeitslosenzentren nur noch mit 15.000 Euro jährlich ausgestattet. Das bedeutet z.B. für den Träger „Frauen gegen Erwerbslosigkeit“ eine Kürzung der Mittel um 37 %.“

Die Leiterin des Sozialamtes Frau Dr. Robinson bestätigte in der Sozialausschusssitzung, dass im Haushalt keine Mittel mehr vorhanden sind, um die Arbeitslosenzentren mit den bisherigen Beträgen zu fördern.

Dazu erklärt Jörg Detjen:

„Seit vielen Jahren sind die Bedarfe deutlich größer geworden. Die Träger ‘Echo’ und ‘Frauen gegen Erwerbslosigkeit’ fordern die Finanzierung einer ganzen Stelle mit einem Betrag von 75.000 Euro im Jahr. Und das zu Recht! Mit 15.000 Euro kann die Beratungsstelle nicht einmal zwei Stunden täglich öffnen. Das wäre das Aus für die Träger und ihre wichtige Arbeit!

Ich kann die Verwaltung nicht verstehen, dass wir uns hier um kleine Summen streiten müssen und in anderen Bereichen das Geld zum Fenster rausgeschmissen wird!“


Basis unserer Arbeit: Das Kommunalwahl-programm 2020