Zum Hauptinhalt springen

Köln-Pass Nutzung hat dramatisch abgenommen - Bessere Information notwendig!

Sobald die Pandemie überstanden ist, ist das günstige KVB-Ticket wieder gefragt. - Foto: Bronisz
KVB, Koeln, Zollstock, Hoeninger Weg

Zur Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren gestern hat die Verwaltung eine Anfrage der LINKEN zur Nutzung des Köln-Pass beantwortet (Ds 1301/2021). Darin ist ein dramatischer Einbruch der Nutzung abzulesen. Vom 31.12.2019 zum 31.12.2020 sind die absoluten Zahlen der Köln-Pass Besitzer von 168.860 auf 150.137 gefallen. Das ist ein Einbruch um mehr als 11 Prozent.

Dazu erklärt Ratsmitglied Jörg Detjen:

„Im Lockdown können viele Angebote des Köln-Passes nicht genutzt werden. Aber das kann die stark gesunkene Nutzung nicht erklären. Denn die Zahl der Nutzer mit Kinderzuschlag hat sich im selben Zeitraum mehr als verdoppelt. Sie ist von 1168 auf 2791 in die Höhe geschossen. Wahrscheinlicher ist es, dass diese Gruppe besser über die Nutzungsmöglichkeiten informiert wurde.“

Jörg Detjen weiter:

„Sobald die Pandemie überstanden ist, ist das günstige KVB-Ticket oder die reduzierten Eintrittspreise für Schwimmbäder und Museen wieder gefragt. Damit dann kein Antragsstau besteht, sollten die Menschen mit Anspruch auf den Köln-Pass schon jetzt darüber breit informiert werden. Schließlich dauert die Beantragung oder Verlängerung jetzt schon 3-4 Wochen. Zur Information könnte z. B. die Wohngeldstelle bei Bescheiden ein Informationsschreiben beilegen, das über den Köln-Pass informiert.“

Basis unserer Arbeit: Das Kommunalwahl-programm 2020

Hans Günter Bell