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Heraus zum 8. März!

Quelle: Wikipedia.org

So lautet seit mehr als 100 Jahren eine der Parolen, mit denen Frauen am Internationalen Frauentag mit Demos und Aktionen den öffentlichen Raum besetzen und auf ihre Anliegen aufmerksam machen. Auch mehr als hundert Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag ist Deutschland von einer wirklichen Gleichstellung weit entfernt. Frauen verdienen 23 Prozent weniger als Männer. Mehr als 20 Prozent der Frauen sind von Armut bedroht. Jede vierte Frau hat Gewalt durch ihren Partner oder Ex-Partner erfahren. Das sind nur einige der schockierenden Fakten, die zeigen, dass es weiterhin nötig ist, für die Rechte der Frau einzutreten!

"Auch in der Kommunalpolitik gibt es für uns Kölnerinnen noch viel zu tun", meint die frauenpolitische Sprecherin der LINKEN Ratsfraktion, Hamide Akbayir. "Die beiden bestehenden Frauenhäuser platzen aus allen Nähten. Sie müssen täglich 3 bis 5 Frauen abweisen. Deshalb brauchen wir dringend ein drittes, barrierefreies Frauenhaus, in dem auch Rollstuhlfahrerinnen aufgenommen werden können. DIE LINKE kämpft auch dagegen, dass Frauen ihren Aufenthalt dort bezahlen müssen."

Die Stadtverwaltung muss mit gutem Beispiel gegen Diskriminierung vorangehen, ist die LINKE Ratsfrau Güldane Tokyürek überzeugt: "Prekäre Beschäftigung für Frauen bei der Stadt muss ein Auslaufmodell werden. Der jüngst verabschiedete Frauenförderplan hat gezeigt, dass hier noch einiges im Argen liegt. DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass sich z. B. die Situation der schlecht bezahlten Reinigungskräfte nachhaltig verbessert."

Am 6. März findet in der Piazzetta des Historischen Rathauses ab 17 Uhr ein Markt der Möglichkeiten statt, den die Kölner Frauenverbände und -initiativen organisieren. Auch DIE LINKE wird dort vertreten sein, für Ihre Forderungen werben, Kontakte knüpfen und Gespräche führen. Wir freuen uns auf Euch/Sie!

Basis unserer Arbeit: Das Kommunalwahl-programm 2020

Hans Günter Bell