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Linksfraktion aktuell


Bahnschwelle vor dem Kölner Hauptbahnhof verschwunden

Bahnhofsmanagement ließ Mahnmal im Karnevalstrubel klammheimlich abreißen

Die Initiative ?Die Bahn Erinnern?, darunter auch junge Menschen des Jugendclubs Courage Köln, haben Ende Januar 2006 auf dem Hauptbahnhofsvorplatz neben dem Zeit-Café ein Denkmal errichtet, das an die letzte Eisenbahnfahrt von Millionen Menschen in die NS-KZ und Vernichtungslager erinnert. Die Mittäterschaft der Reichsbahn wird durch eine hölzerne Eisenbahnschwelle angeklagt und die Mitverantwortung der Deutschen Bahn eingefordert. Die Deutsche Bahn stellt sich bis heute nicht dieser Verantwortung.

Am Rosenmontag hat das Bahnhofsmanagement handstreichartig das Mahnmal entfernt und im Schließfachbereich deponiert. Wolfgang Breuer, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion, hierzu: ?Die Bahn hat hier eigenmächtig gehandelt. Die Ordnungsbehörde wurde überhaupt nicht gefragt. Das Denkmal stand zwar auf Bahngelände, die Nutzung ist aber vertraglich der Stadt Köln übertragen worden. Der Einwand, das Mahnmal sei eine ?Stolperschwelle? auf einem Rettungsweg, ist ein Vorwand.?

Für den Rosenmontag war vorsorglich entlang der Bahnhofsfront ein ?Rettungsweg? durch die Bahnpolizei eingerichtet worden, da man befürchtete, den Bahnhofsvorplatz nicht befahren zu können. Die Bahnschwelle stand in einem Winkel am Zeit-Café, der von Rettungsfahrzeugen überhaupt nicht befahren werden kann. Eine einfache Holzwand, wie sie auch die Kölner Geschäftsleute zum Schutze ihrer Schaufenster verwenden, hätte für den Montag genügt, um die Fahrzeuge ?in der Spur? zu halten und das Mahnmal zu sichern.

Breuer ergänzt: ?Das Denkmal muss vorerst an den alten Standort zurück. Dort hat die Stadt das Sagen, und nicht der Bahnhofsmanager. Die Bahn darf sich nicht weiter verweigern. Ein geeigneter Platz im Bahnhof lässt sich bestimmt einvernehmlich finden. Nur so gibt es schließlich einen örtlichen und inneren Zusammenhang mit dem Gedenken an die Verstrickungen der Bahn in NS-Verbrechen.? Breuer, der Mitglied des Ausschusses Kunst und Kultur ist, wird das auf der nächsten Sitzung am 21.3.2006 zur Sprache bringen.


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Dienstag, 14.Januar.2020, 18:15-20:00

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