
Ich bin 42 Jahre, arbeite als Medien- Sachbearbeiter bei der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) in Hennef, und wohne in Kalk. Zudem bin ich Mitglied in der Gewerkschaf t ver.di und der SAV (Sozialistische Alternative).
Ich vertrete die LINKE. erneut im Finanzausschuss des Rates. In den letzten Jahren war ich immer wieder mit dem Skandal um die Messehallen befasst, habe dazu recherchiert und publiziert.
2007 habe ich die Initiative „Bäder für Alle“ mit ins Leben gerufen, die – vorläufig – erfolgreich die Schließung des Nippes- Bades verhindert hat.
Im Zug der kapitalistischen Wirtschaftskrise ist auch der städtische Haushalt ins Minus gerutscht. Sie werden die Kosten der Krise der Bevölkerung, den Arbeitenden und Erwerbslosen auferlegen. Doch auch hier gilt das Motto: „Wir zahlen nicht für die kapitalistische Krise!“ Wir haben sie nicht verursacht. Wenn Geld in den städtischen Kassen fehlt, dann sollen die Reichen dafür zahlen. Die Aufgabe der LINKE. ist, im Rat gegen sämtliche Kürzungen zu Lasten der Bevölkerung zu argumentieren und gleichzeitig den außerparlamentarischen Widerstand gegen die Abwälzung der Krisenlasten zu befördern.
Ich setze mich für jede noch so kleine Verbesserung für die Menschen im Veedel ein. Aber der Kapitalismus kann nicht in ein soziales, menschliches System verwandelt werden. Wir müssen ihn abschaffen. Ich trete für eine sozialistische Gesellschaft ein, in der die Banken und Konzerne in öffentliches Eigentum überführt werden, unter demokratischer Kontrolle der Beschäftigten.