
Freiberufliche Schauspielerin, Kabarettistin und Autorin, geb. 1956 in Köln. Vielen eher bekannt unter dem Namen Monika Blankenberg, mein Mädchenname und bis heute auch mein Künstlername.
Ich bin parteilos.
2009 arbeitete ich als Mutterschaftsvertretung im Fraktionsbüro der Linken.
Da ich mich mit den politischen Zielen der Partei sehr gut identifizieren konnte, entschloss ich mich zur Kandidatur für den Ausschuss Kunst und Kultur.
Hier sehe ich meine Aufgabe besonders in der Interessenvertretung der so genannten „Freien Kulturszene Kölns“. Es sind in erster Linie die freien Kulturschaffenden die in Köln für Vielfalt und Lebendigkeit sorgen und dabei oft am Existenzminimum leben. Nur durch die effiziente Arbeit der freien Szene kommt ein Teil der Bevölkerung überhaupt erst mit Kultur in Berührung, hier vor allem MigrantInnen sowie Kinder und Jugendliche aus den bildungsärmeren Schichten.
Eine Stadt, die den schönen Titel „Kulturstadt“ für sich in Anspruch nimmt, kann es sich nicht leisten gerade bei ihrer freien Kulturszene in vollkommen überzogener Weise zu sparen. Die geplanten Kürzungen in der freien Kulturszene sind nicht nur verantwortungslos, sie zerstören auch über Jahre gewachsene Strukturen an den Schnittstellen zu den Bereichen Bildung und Soziales. Was einmal kaputt gespart ist, lässt sich nicht ein paar Jahre später einfach wieder ersetzen.
Der hier einzusparende Anteil am Gesamtvolumen ist verschwindend gering, der Schaden hingegen nicht wieder gutzumachen.
Ich sehe meine Aufgabe als Ausschussmitglied darin die Existenzgrundlage der Kulturschaffenden freien Künstler zu sichern, möglichst vielen Menschen den Zugang zur Kultur zu erhalten und damit auch die Lebendigkeit und kulturelle Vielfalt dieser Stadt.